Thursday, May 1, 2014

Vom Mosern und Bessermachen

Aus gegebenem Anlass: Nachklapp zum Max-und-Moritz-Preis und zur kritischen medialen Begleitung von Comics.

Leider habe ich gerade nicht die Freizeit für eine Kritik mit knapp fünfzigtausend Zeichen, einen Artikel mit vierzigtausend oder einen kleineren Essay mit fünfundzwanzigtausend, aber ab und zu stolpert man ja mal über Dinge, die man kommentieren und klarstellen mag.

Lars von Törne, Initiator und Redakteur der Comic-Sparte des Berliner Tagesspiegels, rät mir, ich solle meine Zeit lieber mit Bessermachen als mit Mosern verbringen. Er präzisiert: “Ich meinte damit: Je mehr Artikel (nicht nur Tweets) von kritischen Geistern, desto besser.”

Welches Gemoser meint Von Törne?

Vermutlich meine kurzen Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte beim diesjährigen Max-und-Moritz-Preis ein paar Stunden zuvor, die sich aus den Nominierungen der Comic-Autoren Flix, Mawil und Fil ergeben. Denn Flix und Mawil veröffentlichen ihre Comicstrips unter anderem auch beim Tagesspiegel, und der Zitty-Verlag, bei dem nicht nur die von mir im Tweet erwähnte Comicserie Das UPgrade erscheint, sondern eben auch das nun für den Max-und-Moritz-Preis nominierte Fil-Buch, gehört gehörte bis zum 31. März*** zum Tagesspiegel-Verlag.

Problem: Lars von Törne ist nicht nur Comic-Redakteur und -Kurator des Tagesspiegel, sondern auch Mitglied der diesjährigen Max-und-Moritz-Jury.

Derartige Verquickungen kommen beim Comic öfter vor*, und daran wird sich so bald wohl auch nichts ändern. Immerhin: Andreas Platthaus, stellvertretender Ressortleiter des Feuilletons der FAZ und seit 2002 fünfmal Jury-Mitglied des alle zwei Jahre vergebenen Max-und-Moritz-Preises (unter anderem auch bei der letzten Auflage 2012), gehört diesmal nicht zu den Juroren. Mit dabei ist er trotzdem wieder, denn die beiden im Suhrkamp-Verlag erschienenen, von Platthaus herausgegebenen Titel Flughunde von Ulli Lust und Kiesgrubennacht von Volker Reiche stehen auf der Nominiertenliste. Man darf es angesichts der Geschichte des Preises als Fortschritt betrachten, dass Platthaus nicht trotzdem in der Jury sitzt.

Die Comicbranche ist seit jeher ziemlich schmerzbefreit, was Interessenkonflikte angeht. Aber das heißt ja nicht, dass wir alle so tun müssen, als wäre so was normal. Dem Journalisten und Redakteur Lars von Törne gefällt mein Gemoser jedenfalls nicht. Er findet es offenbar unschicklich, diese Fragen einfach so bei Twitter aufzuwerfen.

So viel zum Mosern. Kommen wir zum Bessermachen. Mit dem generellen Anwurf des Kritisierten an den Kritiker, letzterer möge es doch erst einmal besser machen, will ich mich hier nicht belasten. Die Unzulänglichkeit dieser—menschlich sicher nachvollziehbaren—Regung hat Lessing bereits vor gut 200 Jahren erläutert, dabei sollte man es bewenden lassen.

Interessanter ist für mich die Frage, was Von Törne denn im konkreten Fall genau mit “besser machen” meint.

Ich will ja nicht behaupten, dass ich besonders fleißig wäre im Publizieren von kritischen Texten zur allgemeinen Verfassung der deutschen Comicbranche. Ich habe mich 2012, vor der Vergabe des letzten Max-und-Moritz-Preises, ausführlich mit Bodo Birk, Veranstalter und selbst Mitglied der Jury, unterhalten. Ich habe die Preisvergabe danach kommentiert und auf Anfrage eines anderen Fachmagazins noch einmal kommentiert. Ich habe einen kritischen Kommentar zur Debatte um das sogenannte Comic-Manifest verfasst, an Verlage und Berichterstatter Seitenhiebe ausgeteilt, wo sich dazu Anlass und Gelegenheit boten. Und ich habe mich zuletzt an dieser Stelle über den Zustand der Fachjurys und der Comic-Kritik beklagt. (Meine diversen Print- und Online-Rezensionen lasse ich einmal außen vor.)

Das sind nicht viele kritische Beiträge zum Zustand des deutschen Comics, über die zwei Jahre seit der letzten Max-und-Moritz-Runde gerechnet. Ich wage aber zu mutmaßen, auch ohne nachzuzählen: Es könnten eventuell mehr sein, als das gesamte deutsche Feuilleton im gleichen Zeitraum zustande gebracht hat. Und ganz sicher habe ich allein in den letzten beiden Jahren mehr kritische Beiträge zum Zustand des deutschen Comics veröffentlicht, als Lars von Törne in seiner Tätigkeit als Tagesspiegel-Redakteur bisher geschrieben oder redaktionell betreut hat. Und das sagt weniger über mich aus, denn noch einmal: So viele sind es bei mir ja auch nicht.

Man verstehe mich nicht falsch: Ich begrüße es sehr, wenn Kritik mit offenem Visier stattfindet. Eine offene Streitkultur ist ja leider keine Selbstverständlichkeit. Menschen, die sich—ganz staatsmännisch—anonym oder hintenrum das Maul zerreißen, gibt es auch im Comic genug. Da ist es eine erfrischende Abwechslung, wenn mal ein Platzhirsch offen zurückmosert.

Das macht die Einstellung, die die dahinter steht und so zutage kommt, aber nicht besser. Man könnte auf den Gedanken kommen, Lars von Törne zu fragen, wo die vielen kritischen Geister in der Comic-Berichterstattung, die er nach eigenem Bekunden so schätzt, im von ihm verantworteten Comic-Ressort des Tagesspiegel sind. Man könnte auch fragen, mit welchem Recht er mehr kritische Texte fordert, wenn er für die überwiegende Mehrheit der Texte über Comics, die er beim Tagesspiegel verantwortet, nicht einmal ein Honorar zahlt.**

Natürlich gibt es auch in Deutschland Möglichkeiten, gegen Bezahlung über Comics zu schreiben. Die sind allerdings so rar gesät, und die Bezahlung dann meistens doch zu schlecht, als dass es sich aktuell lohnen würde, gezielt auf eine Karriere als Comic-Feuilletonist hinzuarbeiten.

Meinen Lebensunterhalt bestreite ich anderweitig, und die Zeit und Arbeit, die ich reell in meine Texte über Comics stecke, vergütet mir so oder so kein Mensch, selbst wenn ich ab und zu ein Honorar bekomme. Als Übersetzer werde ich zwar auch nicht unbedingt fürstlich entlohnt, aber zumindest werde ich bezahlt, und ich kann diese Bezahlung (meistens) in einen Stundenlohn umrechnen, ohne dabei in eine tiefe Depression zu verfallen. Als “Karriere-Kritiker” sähe das bei den derzeitigen Rahmenbedingungen—selbst im besten Fall—wohl leider anders aus.

Also, mit Verlaub, Herr von Törne: Einen Gratis-Artikel von mir haben Sie bereits bekommen. Der ist nicht schlecht, und den habe ich gerne in meinem Portfolio. Davon abgesehen finde ich aber, dass Texte, die ich in meiner Freizeit schreibe, in meinem eigenen Blog oder auf den Webseiten Gleichgesinnter besser aufgehoben sind als bei großen deutschen Medienhäusern, die sich für zu arm halten, ihre Autoren zu vergüten. Ich finde es auch gar nicht schlimm, meine kritischen Äußerungen auf Twitter, Blogs und Fachmagazine zu reduzieren, solange eben kein breiter Markt dafür vorhanden ist.

Deshalb unentwegt den weißen Wal einer Byline im Feuilleton zu jagen, dazu habe ich keine Lust. Letztes Jahr hat mich die New York Times zitiert. Dafür hab ich zwar auch kein Geld bekommen, aber es hat mir die Erkenntnis gebracht, dass der Spaß, den eigenen Namen in großen Medien gedruckt zu sehen, ungleich größer ist, wenn man sich dafür nicht erst verbiegen muss.

Wenn Sie doch einmal einen Auftrag zu vergeben haben, für den Sie entsprechend zu zahlen bereit sind, dann wissen Sie, wie Sie mich erreichen. Ich stehe dem ganz sicher offen gegenüber, und Proben meiner Arbeit sind ja allgemein bekannt und zugänglich. Bis es soweit ist, freue ich mich weiterhin über kritische Rückmeldungen, auch bei Twitter.

*Nachtrag, apropos: Auch bei mir selbst gibt’s einen Interessenkonflikt, denn meine Übersetzung des Comics Saga wurde vom Publikum für den Max-und-Moritz-Preis 2014 nominiert und steht folglich in Konkurrenz zu den anderen im Artikel erwähnten Comics.

**Korrektur, 2. Mai, 9:15: Lars von Törne hat gestern noch per E-Mail auf meinen Kommentar reagiert und mir in der Folge einige Fragen beantwortet.

Meine Behauptung, er würde “die überwiegende Mehrheit der Texte über Comics, die er beim Tagesspiegel verantwortet”, nicht vergüten, sei falsch, schreibt Von Törne. Es seien ausnahmslos alle derzeit auf der Startseite des Comic-Ressorts sichtbaren Texte—aktuell zurückgehend bis zum 27. März 2014—vom Tagesspiegel vergütet worden, darunter auch zwei Texte von Freien, die laut Von Törne ausschließlich auf der Online-Seite erschienen sind.

Inzwischen würden, so Von Törne, auch Online-Artikel, die nicht von Tagesspiegel-Mitarbeitern stammen oder gleichzeitig auch in entsprechend angepasster Form im Print-Tagesspiegel erscheinen, in Ausnahmefällen vergütet.

Vor zweieinhalb Jahren hatte er diese Möglichkeit in einer E-Mail an mich noch kategorisch ausgeschlossen, da für reine Online-Texte von Freien kein Budget zur Verfügung stehe; er hatte damals zum Ausdruck gebracht, dass ihm dies sehr unangenehm sei, er aber aufgrund fehlender Einnahmen durch die Online-Seite auch keine Honorare zu vergeben habe.

In der Regel scheint es wohl so zu sein, dass die meisten Artikel auf der Online-Comic-Seite des Tagesspiegels—zumindest derzeit—entweder a) von Lars von Törne selbst oder von anderen Mitarbeitern der Zeitung stammen, oder b) über einen Paketdeal quervergütet werden, der entsprechende Artikelversionen für Print und Online beinhaltet.

Insofern gehe ich davon aus, dass meine Behauptung, die “überwiegende Mehrheit” der von Lars von Törne verantworteten Comic-Artikel beim Tagesspiegel würden nicht vergütet, nicht haltbar ist.

Ich bitte, den Fehler zu entschuldigen.

***Korrektur, 2. Mai, 9:42: Der Zitty-Verlag gehört seit dem 1. April 2014 nicht mehr zum Tagesspiegel, sondern zum Raufeld-Verlag, auch wenn die Zitty-Webseite nach wie vor was anderes behauptet.

Tuesday, February 11, 2014

Über Comics lesen macht doof

Die deutschen Comic-Juroren versagen und die deutschen Comic-Kritiker tun ihre Arbeit nicht, und die Art und Weise, wie wir uns in Deutschland mit Comics auseinandersetzen, leidet darunter.

Neulich war wieder was los. Im Januar gab die Stiftung eines Stuttgarter Großindustriellen bekannt, einen sogenannten “Comicbuchpreis” ausrichten zu wollen. In der Jury sitzen die Leute, die bei allen anderen deutschen Comicpreisen auch in der Jury sitzen, und den Comic-Autoren selbst traut man auch hier nicht zu, irgendwas von Comics zu verstehen; immerhin dürfte der Frauenanteil mit 25 Prozent einen einsamen Spitzenwert unter den deutschen Comic-Jurys erreichen. Dotiert ist die Auszeichnung mit feudalen 15.000 Euro, und das Kleingedruckte fordert, anders als etwa bei der Kirche Hamburg vor zwei Jahren, auch nicht gleich die uneingeschränkten Nutzungsrechte für die nächste Saison mit ein. Gesucht wird ein “hervorragende[r], unveröffentlichte[r], deutschsprachige[r] literarische[r] Comic”.

Alles ziemlich unspektakulär, könnte man meinen.

Anspruchslos glücklich

Aber nur, wenn man die Szene nicht kennt.

Deren Selbstbewusstsein nämlich ist hochfragil und nicht immer darauf eingestellt, mit irgendwelchen Qualitätskriterien konfrontiert zu werden. Im Comicforum und bei Twitter, den Kniescheiben der deutschen Comic-Öffentlichkeit, ließen die vorhersehbaren Reflexe nicht lange auf sich warten. Als eine Sprecherin der Stiftung dann offenbar auch noch telefonisch bestätigte, der Begriff “literarisch” sei als Qualitätsmerkmal—nämlich im Sinne von “anspruchsvoll”—gemeint, war es ganz vorüber mit der Gemütlichkeit. Nur anspruchsvolle, qualitativ hochwertige Comics sollen ausgezeichnet werden können? Was für eine bodenlose Frechheit.

Die Bezeichnung “literarisch” habe beim Comic nichts zu suchen, wurde postuliert, ebenso wenig wie bei Filmen oder Videospielen oder Musik.

Dass Filme und Comics seit Jahrzehnten Gegenstand der Literaturwissenschaft sind, Fernsehserien wie The Wire oder The Sopranos als literarische Werke betrachtet werden, die Literarizität von Videospielen sich sogar schon bis zur BBC herumgesprochen hat, der Begriff der Literatur seit jeher auch schon mündlich Überliefertes, Musik und Bühnenstücke mit einschließt und “Text” sowieso nichts anderes ist als abstrahierte Bildsprache, weshalb nicht nur die Bilder eines Comics, sondern auch Filme problemlos als “Texte” begriffen und im engsten Sinn gelesen werden können und werden—für derlei hochtrabende Überlegungen ist der Tellerrand wohl zu steil.

Man wolle einfach nur unterhaltsame Sachen machen, wird also weiter gemosert, als ob das irgendwer irgendwem verbieten wollte. Warum man in der Szene offenbar der Meinung ist, dass auch solche Comics, die “nur” unterhaltsam oder “lustig” sind und sich mit schlimmen weitergehenden Ansprüchen nicht belasten wollen, unbedingt ausgezeichnet werden sollten oder müssten, wird hingegen leider nicht artikuliert.

Und sowieso: Comics, die—wenn das ein gültiger Maßstab sein soll—vom Publikum als unterhaltsam empfunden werden, sind ohnehin kommerziell erfolgreich, wozu sie also noch auszeichnen? Braucht man die Anerkennung des demonstrativ verschmähten Kulturbetriebs etwa doch, als Bestätigung, dass man keinen Schund mag? Pssst: Es ist völlig in Ordnung, Schund zu mögen—und zu machen. Ob man ihn deshalb auch noch auszeichnen und behaupten muss, es sei kein Schund, das steht auf einem anderen Blatt.

Die Frage ist durchaus ernst gemeint: Warum einen Comic auszeichnen, der sonst nichts tut, als zu unterhalten? Worin bestünde das besondere, fördernswerte Verdienst? Ach, ihr meint gar nicht bloß irgendwelche Unterhaltung, sondern gute Unterhaltung? Sicher, gute Unterhaltung ist auch eine Kunst. Aber wenn man auf die Idee kommt, “gute Unterhaltung” auszeichnen zu wollen, dann scheint mir die Transferleistung, sich ein paar brauchbare Kriterien dafür überlegen zu müssen, selbst für besonders zänkische Comicfans nicht unzumutbar. Worin besteht der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hervorragenden Unterhaltungscomic? In einer geistreichen Geschichte vielleicht, einer besonderen Leichtigkeit in der Präsentation, einem vollendeten Umgang mit Bildern und Worten—womöglich sogar in einem gewissen Tiefgang?

Man könnte das auch “anspruchsvolle Unterhaltung” oder “literarische Unterhaltung” nennen, aber dann kriegen die Leute bestimmt Angst, man will ihnen wieder ihre Sigurd- und Prinz-Eisenherz-Heftchen wegnehmen.

Auszeichnung mit Tunnelblick

Andererseits kann man freilich nicht davon ausgehen, dass eine deutsche Comic-Jury weiß, was sie tut. Feststellen lässt sich das vor allem anhand des alle zwei Jahre vergebenen (also: im Sinne eines Strafstoßes) Max-und-Moritz-Preises, der zugleich bedeutendsten und frustrierendsten Comic-Auszeichnung in Deutschland. Bedeutend, weil die Preise durchaus begehrt und in der Branche und bei den Medien anerkannt sind; frustrierend, weil der blinde Fleck der Jury, die sich seit jeher vor Segmenten wie Webcomics, Genre-Stoffen oder Manga fürchtet, inzwischen zum grauen Star im Endstadium geworden ist.

Die Gewinner des Max-und-Moritz-Preises kommen seit Jahren immer wieder und beinahe ausschließlich aus dem Kreis der Verlage Carlsen, Edition Moderne und Avant. Auch für 2014 steht erfahrungsgemäß zu erwarten, dass Reinhard Kleists Der Boxer (die Biographie eines jüdischen KZ-Häftlings) den Max-und-Moritz-Preis für den “Besten deutschen Comic” gewinnen wird—ein braves, kompetent ausgeführtes Konsensbuch, das sich mit der Nacherzählung einer amerikanischen Prosavorlage begnügt und sich dadurch besonders auszeichnet, dass es vom mehrfachen Max-und-Moritz-Gewinner Kleist stammt, bei Carlsen verlegt wird und den Holocaust zum Thema hat; wäre Der Boxer ein Kinofilm, würde man es “Oscar-Bait” nennen.

Ebenso kann man davon ausgehen, dass die anspruchsvoll und atemberaubend rasant erzählte und weltweit einzigartige Berliner Serie Das UPgrade, die sich spielerisch und raffiniert mit der Wende auseinandersetzt, leer ausgehen wird, denn sie ist bunt und unterhaltsam und erscheint nicht bei Carlsen, der Edition Moderne oder Avant. Spannung gibt es allenfalls noch in der Frage, wie die Jury wohl die zu erwartenden Preise für (ausnahmsweise) Reprodukts Jahrtausendlizenz Jimmy Corrigan sowie Joe Sacco und Jacques Tardi (beide für ihre Comics über den Krieg bekannt, beide persönlich auf dem Comic-Salon 2014 zugegen, beide auf Deutsch von der Edition Moderne verlegt) aufteilen wird, aber irgendwas wird ihr ganz bestimmt einfallen.

Dass derartige Entscheidungen nicht etwa—wie gern vermutet—auf dünkelhaftem Elitismus beruhen, sondern auf Überforderung und Ahnungslosigkeit, zeigte zuletzt die Kür von Simon Schwartz’ Packeis (die Biographie eines schwarzen amerikanischen Polarforschers, erschienen bei Avant) zum “Besten deutschen Comic” 2012. Es handelt sich um eine ohne dramaturgisches Gespür inszenierte Geschichte mit Dialogen zum Fortlaufen, die didaktisch wertvolle Botschaften abspult und sie peinlich übererklärt, um auch ja keinen Leser zu überfordern: eine bieder erzählte Nummernrevue der üblichen, aus zahlreichen Rassismus-Dramen bekannten Konflikte. Hervorragend? Literarisch? Wenn ein gutes Buch, frei nach Kafka, die Axt sein muss für das gefrorene Meer in uns, dann ist Packeis allenfalls der Pappteller für die Fischstäbchen. Für den Max-und-Moritz-Preis ist es gut genug.

Vielleicht wollte man ja ein Zeichen setzen und jene zufriedenstellen, die der Jury den Dünkel vorwerfen, vielleicht liegt es auch an nostalgischer Verklärung—immerhin kommen ja Segelschiffe und Expeditionen vor, da fühlte sich mancher Juror möglicherweise an die Hugo-Pratt- und Jack-London-Abenteuer seiner Jugend erinnert.

Es lässt sich aber leider auch nicht ausschließen, dass die Jury Packeis tatsächlich für einen guten Comic hielt.

Packeis und Der Boxer: beides Biographien nach Hollywood-Strickmuster; beide mit ausführlichen Anhängen ausgestattet, die für ihre Wichtigkeit bürgen; und beides die Werke mehr (Kleist) oder weniger (Schwartz) versierter Erzähler, die sich damit zufriedengeben, banale konsensfähige Botschaften (Rassismus ist schlimm; der Holocaust war schlimm) noch einmal ohne Risiko aufzubereiten, statt sich wirklich mit ihren Themen auseinanderzusetzen. Es geht gar nicht darum, dem Publikum mit dramaturgischen Mitteln auf die Pelle zu rücken, ihm wehzutun oder es aufzurütteln. Ein pseudopädagogischer Betroffenheitsporno mit geschichtlich vorgegebener Handlung und ein paar gelungenen Bildsequenzen reicht ja schon, um Preise abzuräumen.

Das große Vorbild für jede Comic-Biographie heißt natürlich Maus. Aber Art Spiegelmans Buch ist nicht allein deswegen ein Meilenstein des Comics, weil es sich mit dem Holocaust auseinandersetzt. Es ist vor allem Spiegelmans eigene Verstrickung in die Geschichte, seine komplexe und schonungslos dargestellte Beziehung zu seinem Vater, die Maus auszeichnet.

Kleist und Schwartz haben nichts dergleichen zu bieten. Sie erzählen in Der Boxer und Packeis bloß irgendwelche Stoffe aus der fernen Distanz nach, ohne sie um irgendwas Neues bereichern zu können. Für Spiegelman war seine Geschichte ein waghalsiger persönlicher Höllenritt mit offenem Ausgang; Kleist und Schwartz hingegen konnten sich des Beifalls für ihre wichtigen Bücher gewiss sein, ohne dafür auch nur einmal kurz ihre verdammten Künstlerhosen heruntergelassen zu haben, wie sich das gehören würde.

Oder wie es etwa Ulli Lust in Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens tut, das 2010 immerhin den Max-und-Moritz-Publikumspreis gewann—weil die Jury selbst schon damals noch nicht einmal dann in der Lage war, einen guten Comic zu erkennen, wenn sie mit der Nase darauf gestoßen wird.

Meisterwerke, so weit das Auge reicht

Eine ähnliche Überforderung lässt sich auch in den Feuilletons beobachten, wo ein Comic-“Meisterwerk” das andere jagt: Baby’s in Black, Jimmy Corrigan, Blankets, Watchmen, Der dunkle Turm, Habibi, Stuck Rubber Baby, Maus, Ich, René Tardi, Auf dem Drahtseil, Coraline, Jenseits, Hector Umbra, From Hell, Fünftausend Kilometer in der Sekunde, Die Übertragung, Munch, Kopf in den Wolken, Sailor Twain, Der Incal, 5 ist die perfekte Zahl, Saga, The Chronicle of the Clueless Age, Buddha, Vertraute Fremde, Der Boxer, sowieso alles von Moebius, usw. usf.: überall Meister, so weit das Auge reicht. Das Weihrauchfässchen gehört zur Grundausstattung der Rezensenten, die Superlative sind längst ausgegangen. Unter einem “Meisterstück”, “Geniestreich” oder “Jahrhundertwerk” machen wir's nicht. Elitismus? Literarischer Dünkel? Schön wär’s.

Die kritische Rezeption deutschsprachiger Comics erschöpft sich in einem im Kuhglockentakt kopfnickenden Klatschpappentum. Nicht, dass der eine oder andere Comic nicht tatsächlich mal ein überschwängliches Prädikat verdient hätte, aber ihre Häufung lässt eher Spracharmut und fehlenden Überblick vermuten als ein fundiertes, maßvolles Abwägen.

Literatur- und Filmkritiker machen wenigstens ab und zu noch ihren Job, suchen die Auseinandersetzung und wollen ihr Publikum mit so etwas wie einer Haltung, einem wiedererkennbaren Schreibstil oder einer kritischen Distanz zum Konsens aus seiner Lethargie reißen und einen Dialog über Themen provozieren, die ihnen wichtig erscheinen. Eine Krise der Literatur- und Filmkritik, sagt ihr? Paradiesische Zustände im Vergleich zum Comic. Dort trifft man fast ausschließlich auf stilistisch anonyme Texte ohne eine Haltung zu irgendwas, die den PR-Spezis der Verlage das Waschzettelschreiben abnehmen. Da lob ich mir einen Li-La-Launebär wie Lutz Göllner, der schon mal Grant Morrison im Vorbeigehen zum Windei deklariert—übrigens zum einzigen Windei, das in Comic-Rezensionen aktenkundig geworden ist, einer flüchtigen Recherche zufolge. Take that, “Meisterwerk”. Göllner hat zwar auch keine Ahnung, was er schreibt, aber es liest sich wenigstens gut.

Schon Arthur Schnitzler wusste: “Nullen—man mag sich mit ihnen abfinden, es gibt so viele. Aber eine Null und frech dazu, das ist der Rezensent.”

Sehr frech sind die meisten Comic-Rezensenten nun aber leider auch nicht.

Teile und herrsche

Die Willenlosigkeit der Rezensenten im Umgang mit Comics hat mehrere Gründe. Zum einen ist in den letzten Jahren eine digitale Schleimkultur gewuchert, die durch die sozialen Medien begünstigt und von Aggregatoren wie Buzzfeed oder Upworthy und Ideologen wie Dave Eggers propagiert wird. Geliket und geteilt wird das Affirmative, Negatives gilt als Anmaßung und Zeitverschwendung, Misstöne werden zum Sündenfall und sind Ausdruck mangelnder Professionalität und Reife, eines Defizits an Konstruktivität oder Tugendhaftigkeit. Eine Lektion, die schon Bambis Freund Klopfer 1942 auswendig lernen musste: “Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sag lieber überhaupt nichts.” Oder, zeitgemäßer formuliert: No haters! Nicht Substanz und Inhalte haben Priorität, sondern der Tonfall. Nettigkeit rules, alles andere wird unter einem dicken Ölfilm erstickt, der gleichzeitig als Schmiermittel für die virale Verbreitung dient. Es kommt darauf an, dass man sich einig ist; worüber, das ist nicht so wichtig. Can’t we all just get along?

Der Gawker-Redakteur Tom Scocca hat das Prinzip “Smarm”, wie er es nennt, in einem langen, sehr lesenswerten Essay analysiert. Dahinter steckt, so Scocca, nichts anderes als die zynische Logik des Marktes: Wer Erfolg hat, der verdient ihn auch; wer scheitert, der ist selber schuld. Und wer bist du schon, dir ein Urteil darüber anzumaßen, ob Erfolg oder Scheitern verdient sind? Es ist die Logik der Überforderten, die Angst davor haben, sich als schlechte Verlierer des Marktes bloßzustellen, indem sie Kritik an jenen üben, die kommerziellen Erfolg genießen. In dieser Logik ist die Welt gerecht, denn der Markt eröffnet jedem die gleiche Chance; wer es nicht schafft, der hat es nicht verdient—und wer daran Kritik übt, der entlarvt sich als verbitterter Hater oder Troll. Also lieber nichts sagen oder, besser noch, diejenigen unterstützen, die durch ihren Erfolg bereits gezeigt haben, dass sie ihn verdienen.

Nun sind Comics, von einigen wenigen Beispielen abgesehen, bei weitem nicht relevant genug, um von dieser Kultur des Teilens und gegenseitigen Gutfindens in nennenswertem Umfang profitieren zu können—schon gar nicht in Deutschland. Aber das Prinzip gilt überall: Verlage und Autoren freuen sich bei Facebook und Twitter über positive Besprechungen; Rezensenten wiederum freuen sich darüber, wenn Verlage und Autoren ihre Besprechungen in den Netzwerken teilen—es sind ja oft die einzigen Reaktionen.

Das ist eigentlich weder problematisch noch ungewöhnlich, sondern alltägliche PR-Arbeit. Es erreicht aber eine neue Qualität dadurch, dass die Anerkennung und Weiterverbreitung positiver Kritiken durch Verlage und Autoren von den Rezensenten nun gezielt und unmittelbar gesucht wird, indem man neben den lobenden Worten gleich noch die passenden Mentions unterbringt und so sicherstellt, dass die Objekte der Berichterstattung das Geschriebene auch möglichst direkt zur Kenntnis nehmen. (Probe aufs Exempel. Es ist wirklich ein toller Comic! Oder wollte ich nur, dass es ein toller Comic ist, weil ich wusste, dass Verlag und Autor es toll finden würden, wenn ich ihn toll finde? Die Glaubwürdigkeit ist ein elender Verräter.)

Bei negativen Besprechungen sind die Betroffenen oder ihre PR-Schleudern—wie die von Avant, Carlsen, Edition 52, Edition Moderne und Reprodukt betriebene Webseite graphic-novel.info—naturgemäß weniger geneigt, für Klicks zu sorgen. In einer Umgebung, in der Aufmerksamkeit als Währung an Bedeutung gewinnt, liegt der Verdacht nicht fern, dass sich so das Spektrum tendenziell in Richtung positiver Kritiken verschiebt, die Grenzen zwischen Produzenten und vermeintlichen Kritikern verschwimmen—es nur noch eine große Interessengemeinschaft gibt, deren selbstverständliches Ziel es ist, den Menschen tolle Sachen zu bringen, und in der gegenseitig honoriert wird, dass ganz viel von ganz vielen ganz toll gefunden wird.

Die logische Konsequenz: Toll ist unterm Strich immer genau das, was veröffentlicht und verkauft wird. Ist das nicht toll?

Das Bier-Dilemma

Das ist im Comic nichts grundsätzlich Neues.

“Denn jeder persönliche Kontakt mit anderen Angehörigen des Betriebs”, schrieb der Literaturkritiker Burkhard Müller vor drei Jahren in der Neuen Rundschau (1/2011), “bedeutet für [den Kritiker] ein Stück Korruption, insofern es nahezu unmöglich ist, jemanden zu verreißen, mit dem man schon mal ein Bier getrunken hat.” Zu behaupten, dass gerade im deutschen Comicbetrieb jeder mit jedem schon mal ein Bier getrunken hat, wäre sicher eine Übertreibung. Aber keine große.

Und Marcel Reich-Ranicki mahnte schon vor 45 Jahren:

“Jeder Kritiker weiß aus Erfahrung, daß es zahllose Situationen gibt, in denen Höflichkeit dem Autor gegenüber nur auf Kosten der Klarheit möglich ist. Hinter einer solchen Unklarheit verbirgt sich aber immer eine gewisse Unaufrichtigkeit, die wiederum von der bewußten Irreführung nur ein kleiner Schritt trennt.” (Reich-Ranicki, Lauter Verrisse, 1970)

Diese “gewisse Unaufrichtigkeit”, von der Reich-Ranicki spricht und die nach dem von Müller erwähnten Bier-Prinzip ohnehin die halbe Comic-Rezensentenschaft in ihrer Pflichterfüllung hemmen muss, wird durch die sozialen Medien nun noch einmal um ein Vielfaches verstärkt.

Kein Wunder also, dass es die kritische Berichterstattung über Comics in Deutschland inzwischen längst nicht mehr nur an der Leber zwickt, sondern sie kurz vor einem multiplen Organversagen steht.

Peng. Bumm. Zack. Gähn.

Der öffentliche Umgang mit Comics in Deutschland hat natürlich auch eine nicht unbedeutende geschichtliche Dimension. Zwar lässt sich seit der Jahrtausendwende eine massive Zunahme der Besprechungen beobachten, aber von einem grundlegenden Wandel kann keine Rede sein.

“Ein lahmarschiges journalistisches Narrativ wurde durch ein neues lahmarschiges journalistisches Narrativ ersetzt”, schreibt Christian Huberts bei VideoGameTourism. Er meint natürlich Games, aber viele der Aussagen in Huberts’ klugem Text hätten auch dann noch weitgehend Bestand, wenn man “Computerspiele” durch “Comics” ersetzen würde.

Huberts weist darauf hin, dass sich lediglich die Vorzeichen der Berichterstattung über Computerspiele geändert haben, nicht aber die Qualität. War es früher der vermeintlich jugendschädigende Aspekt von Spielen, der sie zum Gegenstand der Medien gemacht hat, so ist es heute ihr vermeintlich pragmatischer und womöglich pädagogisch wertvoller Nutzen. Oberflächlich wird so der Anschein erweckt, Spiele seien im Bewusstsein der Berichterstatter und ihres Publikums als fester Bestandteil unserer Kultur angekommen, aber bei genauerem Hinsehen ist das mitnichten der Fall.

“Man respektiert eine Kultur nun mal nicht, indem man ausschließlich darüber nachdenkt, was sie wirtschaftlich, pädagogisch, medizinisch etc. für uns leisten kann”, schreibt Huberts. “Nicht die Computerspielkultur selbst steht im Fokus, sondern ihre Schnittpunkte mit der bildungsbürgerlichen Komfortzone.”

Bei Comics ist das nicht anders.

Meist ist es nicht die Qualität eines Comics, der ihn für die Medien interessant macht, sondern seine tagespolitische Relevanz oder sein Potenzial als Kuriosum. Das gängige Narrativ der Comics im Mainstream-Journalismus stützt sich noch immer auf die uralten Vorurteile, die nun—wie Huberts es auch bei Computerspielen diagnostiziert—als Einstieg ins Thema recycelt werden: Peng! Bumm! Zack! Schau her, Leser, Comics sind gar nicht mehr bunt, dumm und lustig—sensationell, was? Immer und immer wieder.

Der bunte, dumme, lustige Comic ist noch immer die Station, an der die Medien glauben, ihr Publikum abholen zu müssen, immer wieder, wie am Murmeltiertag. Dementsprechend wäre es völlig widersinnig, einen Comic negativ zu besprechen. Das hieße ja, man müsste Comics generell als Erzählform ernst nehmen. Das hieße ja, man müsste von der Annahme, Comics seien bunt, dumm und lustig, grundsätzlich abrücken. Einen so radikalen Vorstoß wollen Medienredakteure ihrem Publikum dann doch nicht zumuten.

Und so kommt es selten vor, dass ein Comic so besprochen wird, wie man das vielleicht bei einem Film oder Roman tun würde.

Wenn Süddeutsche.de über Arne Jyschs Kriegsreißer Wave and Smile berichtet, geht es nicht etwa um die Qualität der Geschichte oder der Dialoge, die Glaubwürdigkeit der Figuren, die Effektivität der Bildsprache oder die speziellen Motive und politischen Botschaften, die der Comic transportiert. Nein, es geht allein um den Aufhänger: Hey, hier ist ein Comic (!) über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan—ist das nicht sensationell? Der Artikel ist rein deskriptiv, besteht aus einer Bilderstrecke und einer Nacherzählung der Handlung. Nachrichtenwert des Stücks: Es gibt auch Comics zu ernsthaften und relevanten Themen. Den Carlsen-Verlag wird’s gefreut haben, als Beweis kultureller Akzeptanz taugt es kaum.

Nun sind nicht alle Comic-Besprechungen derart desolat und inhaltslos, aber sie funktionieren nach dem gleichen Muster.

Honoriert werden als wichtig empfundene Themen oder gefällige Botschaften, aber nur selten die Qualität einer Geschichte. Ein Comic, der noch so unterhaltsam, noch so wunderbar erzählt und noch so reich an eindringlichen Momenten, faszinierenden Figuren und messerscharfen Dialogen ist, hat quasi keine Chance, von den Medien zur Kenntnis genommen zu werden, wenn er sich nicht mit einem als relevant und wertvoll eingestuften Thema beschäftigt. Und sobald er das tut, werden seine eigentlichen Qualitäten—oder deren Abwesenheit—bestenfalls nebensächlich.

“Ich wünsche mir Kritik an Games”, schreibt Huberts. “Vernichtende, erhellende, lückenlose, gut recherchierte und von Erfahrung geprägte kritische Auseinandersetzung mit einem Gegenstand der Kultur. Im Zentrum der Texte, nicht in ihrer Peripherie.”

Wenn einem der Comic am Herzen liegt und man die mediale Berichterstattung darüber verfolgt, kann man seinen Wunsch sehr gut nachvollziehen.

Everyone’s a Critic

Es ist völlig legitim, von Comics nur unterhalten werden zu wollen. Eine gesunde Erzählform erkennt man daran, dass die Mehrheit ihres Publikums sich die meiste Zeit einfach zerstreuen will. Unterhaltung ist keine leichte Aufgabe, und es gibt viele Comic-Autoren (und mit “Autoren” meine ich hier immer auch “Zeichner”), die sie hervorragend beherrschen.

Jeder Comic—unabhängig von seiner Qualität—ist zudem Artefakt seiner Zeit und der Umstände seines Entstehens und als solches unantastbar und gegen jede Art von Kritik gefeit. Comics sind Kunst. Comics sind Literatur. Comic-Autoren zeichnen mit Text und schreiben mit Bildern. Comics sind Kultur. Sie waren es immer schon, und sie werden es immer bleiben. Das ist keine Frage von Definitionen oder Beurteilungen, es ist einfach so. Und es gilt für Trash ebenso wie für große Meisterwerke und die ersten Kritzelcomics aus dem Kindergarten (oder der Kunsthochschule).

Eine gesunde Erzählform erkennt man allerdings auch daran, dass über sie gesprochen wird, weil sie mehr will als unterhalten—dass sie in diesem Anliegen ernst genommen und begleitet wird. Diese Begleitung kommt der Kritik und den Fachjurys zu. Sie haben die Aufgabe, eine Definition von Qualität anzubieten und anzuwenden, Werke in ihrem kulturellen Kontext zu beurteilen. Ihre Maßstäbe und Urteile sind nie endgültig, aber sie sind die Grundlage einer fruchtbaren öffentlichen Auseinandersetzung über Comics.

“Die Kritik ist die einzige Helferin”, wusste Friedrich Nicolai schon 1755, “die, indem sie unsre Unvollkommenheit aufdeckt, in uns zugleich die Begierde nach höhern Vollkommenheiten anfachen kann.” Der deutsche Comic kann es sich nicht leisten, auf diese Helferin zu verzichten.

Comics brauchen Menschen, die Lust haben, sie ernst zu nehmen und sie klar zu beurteilen—und für die es gleichermaßen eine Selbstverständlichkeit ist, über ihr eigenes Tun und Urteilen zu reflektieren, sich ständig an bestehenden Maßstäben zu reiben und diese, wenn nötig, durch bessere, zeitgemäßere zu ersetzen. Mit jedem konkreten Werk, das betrachtet wird, gilt es, die eigenen Maßstäbe und Ansprüche neu zu überprüfen.

tl;dr

Comics ernst nehmen, das heißt, sie nicht nach ihrem Thema, sondern nach ihrer erzählerischen Qualität beurteilen.

Comics beurteilen, das heißt, nicht mit gefälligen Worthülsen zum bestehenden Konsens dessen beitragen, was alle ohnehin schon zu wissen glauben, sondern diesen hinterfragen und sich in aller Deutlichkeit äußern.

Wenn ich als Juror einen Comic auswähle, weil ich glaube, dass er dazu taugt, sich bei einem gewissen Publikum anzubiedern, dann habe ich versagt. Wenn ich als Kritiker meine Leser nicht begeistere oder vor den Kopf stoße, dann habe ich meine Arbeit nicht getan.

Die deutschen Comic-Juroren versagen und die deutschen Comic-Kritiker tun ihre Arbeit nicht, und die Art und Weise, wie wir uns in Deutschland mit Comics auseinandersetzen, leidet sehr darunter.

Friday, January 17, 2014

The Fallen Wizard of Northampton

Alan Moore, self-professed magician and writer of comics such as Watchmen, V for Vendetta and The League of Extraordinary Gentlemen, tried to place a terrible curse upon his enemies. It backfired.

I could fill a book with my ambivalence about Alan Moore’s work, his public persona or his approach to comics, as a narrative form or as an industry.

The first issue of Watchmen came out around the time of my first day in school, so Moore has never been a formative influence on me or my comics reading. I’ve read a bunch of his books and translated some of them into German, all of which was great fun. And while Watchmen—once I had read it, in the late 1990s—was never a personal favorite, I find it hard to argue with people who claim it’s the most accomplished superhero comic ever published.

Moore’s persistent heckling of the North American comics industry has never bothered me. His comments on the state of superhero comics, 25 years after Watchmen, have been harsh, but not necessarily wrong. And, in any case, Moore has enough career-defining works under his belt to have earned the right to a few eccentricities. I appreciate that he doesn’t feel obliged to be the champion of a scene he obviously considers creatively stale and backwards, as well as ethically rotten. Likewise, I’m very much with Moore on DC Comics’ decision to go through with the Before Watchmen books, in 2012, despite Moore’s objections. DC may have the legal right to publish these books, due to an unlikely loophole in the original contract, but that doesn’t grant the publisher the moral right to do so. I think that’s a distinction worth making.

On the other hand, there are tendencies and themes in Moore’s work that I’ve found questionable, and which are in need of critical scrutiny, at the very least. Which brings us to the questionnaire Irish blogger Pádraig Ó Méalóid published last week, along with remarkable, remarkably elaborate responses from Moore. ‘Ambivalent’ doesn’t begin to describe my reaction.

First up, the piece is marred by all kinds of things. Poorly phrased questions, strawman arguments, bad-faith assumptions and semantic hairsplitting are the least of its offenses, so I think it’s pointless to take Moore’s rejoinders at face value. Not that the issues themselves—the ubiquity of sexual violence in Moore’s work and his appropriation of the Golliwogg, a character representing racist stereotypes, in The League of Extraordinary Gentlemen—don’t merit discussion, but reading Moore’s responses in that context leads to frustration. I recommend Marc Singer’s analysis of Moore’s statements on the Golliwogg, for instance, which addresses both the actual subject and the shoddy treatment it receives from Moore in his responses to Ó Méalóid.

If one thing is clear from Moore’s comments, it’s that a forthright discussion is not what he’s looking for. So what is he looking for, then?

Let’s speculate.

In The Mindscape of Alan Moore, a ponderously presented 2005 film that's basically a glorified monologue, Moore explains his views on magic and art. “Magic in its earliest form is often referred to as The Art,” he says.

“I believe that this is completely literal. I believe that magic is art, and art—whether that be writing, music, sculpture or any other form—is literally magic. Art is, like magic, the science of manipulating symbols, words or images to achieve changes in consciousness. The very language of magic seems to be talking as much about writing or art as it is about supernatural events. A grimoire, for example, a book of spells, is simply a fancy way of saying ‘grammar.’ Indeed, to cast a spell is simply to spell—to manipulate words, to change people’s consciousness. And I believe that this is why an artist or writer is the closest thing in the contemporary world you are likely to see to a shaman.”

Moore knows that words have power. He declared himself a magician in 1993, and this is the context for his understanding of art, of stories, of words.

It’s a fair assumption, I think, that this understanding extends not just to Moore’s published works, but also to his other communications with his audience, including public appearances, interviews and written statements.

The world is shaped by narratives, in other words, and even as he makes this point, in Mindscape, Moore is constructing a narrative of his own:

“I believe that all culture must have arisen from cult. Originally, all of the facets of our culture, whether they be in the arts or the sciences, were the province of the shaman. The fact that in present times this magical power has degenerated to the level of cheap entertainment and manipulation is, I think, a tragedy. At the moment, the people who are using shamanism as magic to shape our culture are advertisers—rather than trying to wake people up. Their shamanism is used as an opiate to tranquilize people, to make people more manipulable. [With] their magic box of television and by their magic words, their jingles, [they] can cause everybody in the country to be thinking the same words and have the same banal thoughts all at exactly the same moment.”

Every good narrative needs a villain, and in Moore’s narrative, the bad guys are the “advertisers”—the  purveyors of “cheap entertainment and manipulation,” who abuse their magic to lull the masses into uniformity. The film was released in 2005, but the bogeyman Moore conjures up here is echoed in his more recent characterizations of fellow comics writer and magician Grant Morrison.

In a previously published comment, Moore painted Morrison as someone who made his career by taking shots at Moore while at the same time plagiarizing his work, as well as the work of writer Michael Moorcock, who has been similarly critical of Morrison. In the account now published by Ó Méalóid, Moore shows less restraint, hurling insults at Morrison with abandon.

Moore refers to Morrison as his “own personal 18th century medicinal leech,” who at some point “decided that it would be easier to gain status by smearing my name,” which he did with “herpes-like persistence.” Moore holds forth:

“The end, at least in the Morrison household, would always seem to justify the means. [...] I presume that in the world which Grant Morrison and his fellow mediocrities inhabit, where the worth of one’s work is a remote consideration after one’s bank balance and degree of celebrity, these methods are seen as completely legitimate or even in some way entertaining.”

Clearly, Morrison is the villain in Moore’s story—the self-advertiser, manipulator and no-good maker of mediocre entertainment. The antagonist of the narrative, the Madam Mim to Moore’s Merlin, stands revealed.

Whatever personal or professional reasons Moore may have for despising Morrison: In the story Moore is telling, where writers are shamans who must use their magic storytelling powers to change human consciousness for the better, Morrison represents everything that’s wrong with the world—he’s ruthless, shallow and only in it for money and fame.

This is the point where the two arch-nemeses clash. As practitioners of magic, their weapon of choice, as Moore explains in Mindscape, are words:

“In all of magic, there is this incredibly large linguistic component. The bardic tradition of magic would place a bard as being much higher and more fearsome than a magician. A magician might curse you. That might make your hands lie funny or you might have a child born with a clubfoot. If a bard were to place not a curse upon you, but a satire, then that could destroy you. If it was a clever satire, it might not just destroy you in the eyes of your associates. It would destroy you in the eyes of your family. It would destroy you in your own eyes. And if it was a finely worded and clever satire that might survive and be remembered for decades, even centuries, and years after you were dead, people still might be reading it and laughing at you and your wretchedness and your absurdity.”

The stage for the Wizards’ Duel is set.

From Moore’s perspective, the “fearsome bard” seeking to destroy him with a terrible satire, and thus forcing him to retaliate, may be Morrison.

But there’s another way of looking at this narrative.

Morrison seems to have much less bile and hatred for Moore than vice versa. Morrison’s own account, as published in 2012, counters Moore’s allegations with specific corrections and dates. Moore, on the other hand, now mostly repeats what he said before, including parts that Morrison already refuted—and does so with increasing levels of abuse. Moore’s diatribe is smartly written and at times darkly funny, and it’s directed at the very substance of a human being. It’s an attempt at character assassination.

And why not? Moore has clearly given some thought to the art of “destroying” people, after all. And if this isn’t the kind of “finely worded and clever satire” Moore must have thought of in Mindscape, nothing is.

Don’t get me wrong. I’m no less ambivalent about Morrison and his œuvre than I am about Moore, and it’s clear that Moore thinks he has good reason to roast and insult Morrison. That reason may be personal, or professional, or philosophical, or Moore may have overreacted for reasons nothing at all to do with Morrison. We might never know.

But even giving Moore the benefit of the doubt regarding his attacks on Morrison, singling out Pam Noles (a blogger who criticized Moore for his use of the Golliwogg character), Will Brooker (a pop-culture scholar who criticized Moore after attending one of his public appearances) and Laura Sneddon (a journalist who interviewed both Moore and Morrison and later criticized Moore) is quite an error of judgment.

None of these people are minor celebrities in the way Moore or Morrison are, and nothing in Moore’s statements suggests that they did anything to warrant being publicly attacked by someone like Moore. They committed the grave sin of disagreeing with Moore and criticizing his work online. By trying to discredit them and—in Brooker’s and Sneddon’s cases—ridiculing them by name, Moore, in his own story, takes on the role of an ugly and malicious bully.

And that’s very bad news. It’s bad news for Moore, because he ends up discrediting himself. And it’s bad news for comics, because one of the field’s most brilliant voices seems to be wholesomely and irrevocably estranged from the industry, now more so than ever.

Imagine what Moore might be able to achieve as an advocate for creators’ rights, for instance, if he hadn’t cut all ties with the industry, and used his narrative—and magic—skills in the service of that cause. Instead, he seems content to be remembered as someone who madly and irrationally lashed out at his peers, his critics and his audiences for the most trivial of offenses.

Does Moore hope to be respected as a “fearsome bard”? Does he really believe this is a proportionate response? Doesn’t he have anyone to take him aside and talk him out of this sort of thing? Is he going senile?

Moore’s story is slipping away from him. The Wizard of Northampton, who at one point inspired readers through the ingenuity of his work, has lost control of his own narrative. And years after he is dead, people still might be reading it and laughing at him and his wretchedness and his absurdity.

Sunday, December 8, 2013

A Few Thoughts on Comics Translation

I was recently asked some process questions on comics translation for a student project. These were my responses, slightly edited and expanded for public consumption:

 
On how my background in American Literature and Culture has affected my translation work:

It’s all the same thing to me, basically, because all texts—prose, drama, music, film, comics, and so on—are expressions of culture. They reflect the cultural context in which they are created, which in turn means they provide glimpses back into that context.

So ideally, translation is a type of applied cultural insight, or of cultural “reverse-engineering.” The better you understand the culture, the better you understand the texts produced in it, the better you will be able to translate them into your own language without the original cultural context getting lost in the process.

I’m fairly certain you don’t need to go to college to be a good translator, though. Anything that grants you insight into the pertinent culture helps.

On how I approach the translation of a given text:

There are three basic concerns for me.

First up, I wonder how the author of the source text might say it if they spoke perfect German. Second, I try to make the best use of the space that’s available on the page.

Finally, it’s good to remember that dealing with those first two concerns requires an interpretation of the source text. Which means the best I can do is to create a translation that best reflects my own interpretation. What are the themes? What do the characters want? What’s the subtext of a given scene? Answering questions like these frees me up to be as creative as I need to be and make the decisions I need to make.

On the formal peculiarities of comics translation:

Due to its formal constraints, comics translation probably has more in common with subtitling or dubbing than with regular prose translation. With limited space available, the length of the text is crucial, of course, and German words and sentences tend to be longer than their English equivalents, often substantially so. Consequently, there’s often no room to use what might seem like the best translation if space were of no concern.

Then again, the fact that the formal restrictions eliminate certain solutions forces you to be creative in a way that prose translation doesn’t. It encourages you to take liberties with the text that you otherwise might not, and to look for solutions in places that might seem unlikely at first. It’s a challenge that can be frustrating, but it’s also a huge part of the appeal of comics translation.

On how the visual aspect of comics affects translation:

Comics is a visual medium, so it’s important to watch the facial expressions and gestures of characters, for instance, in order to make sure that the words match them, and to generally keep an eye on the information that’s conveyed in the images, including things like mood or subtext.

That’s not where the visual aspect ends, though. In comics, whatever appears on the page is artwork, including the text. Ultimately, it will be the letterer’s job to make your words part of the visual narrative in the best possible way, but it’s your job to anticipate their job. So when you translate text in a comic, you don’t just focus on what the text says—you also consider what the text looks like. Make sure that whatever translation you choose will work visually in the context of the page.

On my reaction upon finding out that The Walking Dead was going to be a television show:

I hoped there might be some money in it for me.

On the challenges of translating The Walking Dead:

The Walking Dead is a very visceral series, narratively as well as thematically. It’s a straightforward story, all told in images and dialogue, with no narration or thought bubbles, let alone any fancy narrative tricks. Except for one or two flashback sequences over the course of more than a hundred issues, the way this comic works is that people talk and stuff happens, panel after panel, page after page, one thing after the next. The story is told in a fashion that’s very basic and easy to follow.

And with few exceptions, the characters are meant to be middle-class or working-class people who talk in very similar, down-to-earth terms. They’re almost constantly in extreme and potentially life-threatening situations, so they tend to be rather blunt and ill-tempered, as well. The dialogue mostly deals with practical concerns like the need to find food or protection from the zombies or from other survivors of the zombie pandemic, or with other very basic human conflicts that arise from the premise of the series. Finally, the text often needs to communicate a lot of information to keep the plot moving.

So the challenge, and the part that makes it fun, is to try to hit the visceral tone, make the characters sound authentic and not get bogged down in the exposition.

On the translation of aspects specific to American culture:

For the reasons outlined above, there aren’t many puns or slang terms in The Walking Dead, but one ongoing concern is the very liberal use of two or three specific four-letter words. They occur a lot, and while I don’t think this works quite as well in German as it does in English, I try not to overdo it with the variations, either, because that probably wouldn’t be true to the characters.

Generally, as far as cultural references are concerned, I think it’s important to not “localize” a text in the literal sense, but rather leave it in its original place, even when the language is translated. I’m careful with idioms or colloquialisms or any other culture-specific items, because I don’t want to uproot the story by using language that doesn’t make sense in the cultural context of the source text. For one thing, that would do a disservice to the text; for another, it would also run the risk of sabotaging the plausibility and verisimilitude of the story.

So unless you’re lucky and find some way to work around the problem, you’ll probably have to accept that there is no ideal solution in cases like regional English-language dialects, for instance, or that the best solution might be to ignore those features altogether.

That said: There have been one or two instances in other comics where I took the liberty of supplanting English-language dialects with German ones, but (a) those comics were very different from The Walking Dead, (b) those particular scenes were played completely for laughs, so plausibility was not a priority, (c) the characters in question were very minor characters, and (d) the fact that the dialects were meant to be funny was more important in those scenes than anything the characters actually said.

So generally, I’d advise against trying to translate dialects, but in those particular instances, I gave myself license to go ahead.

On my advice to aspiring comics translators:

I should say that I only feel qualified to talk about German comics here, but I suspect the situation might not be fundamentally different elsewhere.

The thing is, very few people make any money at all in comics, and those who do mostly are not eager to share it with freelancers. So people might encourage you to exploit yourself—to give them your skills and your time for little or no money. They might tell you that this is how it’s always been, that money is scarce, that you should be grateful for the chance to work for them, that their business model just doesn’t allow for freelancers to be treated any differently or (my favorite) that nobody else in the industry is any better off, or any number of other excuses meant to preclude you from being paid fairly by people who want to use your time and work to make money.

So, especially in a field like comics, where fandom plays such a huge role, I think it’s important to know what you want and how much you want it, and to be prepared to say ‘no’ when the terms seem unreasonable to you.

Because it’s entirely possible for publishers to treat you fairly. And it’s entirely possible for editors to work with you on your text and not shut you out from the editing process. Don’t let anyone tell you differently. If you think someone’s taking advantage of you or doesn’t respect your work, let them know and give them the chance to correct the situation.

And if they won’t, walk away.
 
“The idea that translator- or author-driven texts are the gold standard is a myth,” an editor once told me when I voiced concerns about how work was proceeding on a finished manuscript. I asked for my name to be taken off the project. I’ve also declined projects on which I would have been working for peanuts, or for “exposure.” It’s just not worth it to exploit yourself on other people’s projects. The stakes are too low. It’s not worth it to develop an ulcer over unpleasant working conditions, because the most anyone can offer you or take away from you is a few hundred bucks. There may be situations when you need those few hundred bucks and a job you wouldn’t otherwise take on is the quickest way to get them. But in the long run, as far as translating comics is concerned, all that matters is the quality of your work and the satisfaction derived from creating it, knowing that you weren’t ripped off in the process.

Mark Waid, the U.S. comics writer, recently shared “An Open Letter to Young Freelancers” at his Web log that I recommend. It’s good advice for anyone working in comics. All that said: I don’t want to discourage anyone from translating comics. Comics needs good translators, so if you have fun doing it, then go for it. But be wary of people with excuses.

(Image: Excerpt from Saga 2, by Brian K. Vaughan, Fiona Staples and me, now available from Cross Cult.)

Friday, April 12, 2013

Friday, February 8, 2013

DC Comics Month-to-Month Sales: December 2012

by Marc-Oliver Frisch

Dank dreier überaus erfolgreicher Crossover, die ausgehend von den kommerziellen Flaggschiffserien Batman, Green Lantern und Justice League im Dezember noch in insgesamt elf anderen Heftreihen fortgeführt wurden und deren Absatz dadurch erheblich steigerten, konnte DC Comics die durchschnittlichen Verkaufszahlen seiner Heftchensparte im Dezember einmal mehr bemerkenswert konstant halten und im Vergleich zum November sogar wieder leicht zulegen.

Sorgenkind bleiben weiterhin zahlreiche Serien im mittleren und unteren Absatzbereich des DC-Universe-Segments, die sich im Gegensatz zu den Toppsellern schon seit Beginn des "New 52"-Neustarts vom September 2011 sehr schwer getan haben und darum auch stetig eingestellt und durch andere ersetzt werden. Derzeit verkaufen sich bereits 19 Serien aus dem "New 52"-Segment jeweils weniger als 20.000 mal. Dreizehn davon sollen demnächst eingestellt und ersetzt werden, allerdings steht zu erwarten, dass in den nächsten Monaten weitere Reihen aus dem mittleren Bereich in diese Gefilde abrutschen werden. Die gegenwärtige Stabilität der Durchschnitts- und Gesamtwerte trügt also.

Auch das einst beliebte Vertigo-Label bietet wenig Anlass für Optimismus. Zwar konnten die durchschnittlichen Verkaufszahlen durch die Einstellung mehrerer Titel stabilisiert werden, da diese Einstellung aber ersatzlos erfolgt ist, bleibt Vertigos Ausstoß mit je nur acht Neuveröffentlichungen im November und Dezember derzeit so gering wie zuletzt im Januar 2004, wenngleich mit weit geringeren Gesamtverkäufen. In der seit März 2003 geführten aktuellen Statistik belegen November und Dezember 2012 mit insgesamt rund 92.000 bzw. 94.000 verkauften Vertigo-Heften so den zweit- und den drittletzten Platz nach dem Januar 2012 mit rund 90.000 Exemplaren. Es sind dies auch die einzigen drei Monate seit März 2003, in denen Vertigo insgesamt weniger als 100.000 Hefte an die Fachhändler absetzen konnte.

Mit viel Wohlwollen ließe sich darüber spekulieren, ob Vertigo aktuell vielleicht eine Gesundschrumpfung anstrebt. Dagegen sprechen allerdings der überraschende Abgang von Vertigo-Gründerin Karen Berger und schlechtere Vertragsbedingungen für Autoren als noch vor wenigen Jahren, sowie die Tatsache, dass DC seit einiger Zeit bestrebt ist, einige der traditionellen Identifikationsfiguren des Vertigo-Labels ins Inventar des DC-Universe-Labels einzugliedern, wie zuletzt mit Animal Man, Swamp Thing und Hellblazer geschehen. Auch die Miniserie Django Unchained zum gleichnamigen Kinofilm von Quentin Tarantino, die im Dezember debütierte, lässt mit ihren eher bescheidenen knapp 12.000 verkauften Exemplaren keine Trendwende erkennen.

Weitere Details im Folgenden. Wie immer wird gebeten, die Informationen am Ende der Kolumne zu beachten. Besten Dank an Milton Griepp und die Branchenseite ICv2.com für die freundliche Genehmigung, ihre Zahlen verwenden zu dürfen. Eine Übersicht von ICv2.coms Schätzwerten findet sich hier. (Achtung, die Seite ist leider auf Englisch.)

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291 - SCOOBY DOO: WHERE ARE YOU? (Johnny DC)
12/2007: Scooby Doo #127 -- 4,293
12/2008: Scooby Doo #139 -- ?
12/2009: Scooby Doo #151 -- 3,906
12/2010: SD:WAY? #4 -- 4,802
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12/2011: SD:WAY? #16 -- 4,627 (- 1.6%)
01/2012: SD:WAY? #17 -- 4,533 (- 2.0%)
02/2012: SD:WAY? #18 -- 4,655 (+ 2.7%)
03/2012: SD:WAY? #19 -- 4,677 (+ 0.5%)
04/2012: SD:WAY? #20 -- 4,752 (+ 1.6%)
05/2012: SD:WAY? #21 -- 5,269 (+10.9%)
06/2012: SD:WAY? #22 -- 4,968 (- 5.7%)
07/2012: SD:WAY? #23 -- 4,934 (- 0.7%)
08/2012: SD:WAY? #24 -- ?
09/2012: SD:WAY? #25 -- 4,979
10/2012: SD:WAY? #26 -- ?
11/2012: SD:WAY? #27 -- 5,032
12/2012: SD:WAY? #28 -- 4,879
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6 Monate: - 1.8%
1 Jahr : - 7.4%
2 Jahre : + 1.6%
5 Jahre : +13.7%

Die lustige Dogge mit den Schlabberbacken lockt Monat für Monat um die fünftausend treue Fans in die US-amerikanischen Comicläden. Allerdings ist der Fachhandel für die Titel des Johnny-DC-Segments nur die halbe Miete: Diese Reihen, die auf Zeichentrickserien für Kinder basieren, setzen überdurchschnittlich viele Exemplare über Abonnements, den Zeitschriftenhandel und Supermarktketten ab und sind daher weniger stark auf den Absatz in den Comicläden angewiesen als die anderen DC-Segmente. In den Statistiken der durchschnittlichen Verkaufszahlen (siehe unten) werden sie deshalb nicht berücksichtigt.

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259 - GREEN LANTERN: THE ANIMATED SERIES (Johnny DC)
04/2012: GL: TAS #1 -- 12,791
05/2012: GL: TAS #2 -- 9,615 (-24.8%)
06/2012: GL: TAS #3 -- 8,716 (- 9.4%)
07/2012: GL: TAS #4 -- 7,790 (-10.6%)
08/2012: GL: TAS #5 -- 6,968 (-10.6%)
09/2012: GL: TAS #6 -- 6,619 (- 5.0%)
10/2012: GL: TAS #7 -- 6,516 (- 1.6%)
11/2012: GL: TAS #8 -- 5,961 (- 8.5%)
12/2012: GL: TAS #9 -- 5,464 (- 8.3%)
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6 Monate: -37.3%

Die auf der gleichnamigen Trickfilmreihe basierende Serie hat im Fachhandel noch kein sicheres Plateau gefunden.

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231 - SAUCER COUNTRY (Vertigo)
03/2012: Saucer Country #1 -- 15,684
04/2012: Saucer Country #2 -- 11,263 (-28.2%)
05/2012: Saucer Country #3 -- 10,656 (- 5.4%)
06/2012: Saucer Country #4 -- 9,959 (- 6.5%)
07/2012: Saucer Country #5 -- 9,470 (- 4.9%)
08/2012: Saucer Country #6 -- 8,700 (- 8.1%)
09/2012: Saucer Country #7 -- 8,152 (- 6.3%)
10/2012: Saucer Country #8 -- 7,557 (- 7.3%)
11/2012: Saucer Country #9 -- 7,102 (- 6.0%)
12/2012: Saucer Country #10 -- 6,608 (- 7.0%)
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6 Monate: -33.5%

Die Science-Fiction-Serie von Autor Paul Cornell und Zeichner Ryan Kelly wird mit Ausgabe 14 eingestellt, was angesichts des offensichtlichen Absturzes der Verkaufszahlen kaum überrascht. Bei Vertigo besteht grundsätzlich immer die Möglichkeit, mangelhafte Heftverkäufe durch gute Absätze der Sammelbände zu subventionieren, doch funktioniert dies in der Praxis nur selten. Zwar sind die Absätze der Vertigo-Sammelbände oft höher als die der DC-Universe-Serien. Aber so hoch, dass sie eine dauerhaft Verlust einfahrende Heftserie theoretisch am Leben erhalten könnten, sind sie allermeist bei Reihen wie Fables oder American Vampire (siehe unten), die ohnehin schon als Heftserien relativ gute Verkaufszahlen aufweisen.

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217 - YOUNG JUSTICE (Johnny DC)
12/2011: Young Justice #11 -- 7,221 (- 5.6%)
01/2012: Young Justice #12 -- 7,288 (+ 0.9%)
02/2012: Young Justice #13 -- 7,237 (- 0.7%)
03/2012: Young Justice #14 -- 7,241 (+ 0.1%)
04/2012: Young Justice #15 -- 7,273 (+ 0.4%)
05/2012: Young Justice #16 -- 7,466 (+ 2.7%)
06/2012: Young Justice #17 -- 7,459 (- 0.1%)
07/2012: Young Justice #18 -- 7,458 (- 0.0%)
08/2012: Young Justice #19 -- 7,375 (- 1.1%)
09/2012: Young Justice #20 -- 7,515 (+ 1.9%)
10/2012: Young Justice #21 -- 7,558 (+ 0.6%)
11/2012: Young Justice #22 -- 7,344 (- 2.8%)
12/2012: Young Justice #23 -- 7,200 (- 2.0%)
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6 Monate: - 3.5%
1 Jahr : - 0.3%

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211 - SUPERMAN FAMILY ADVENTURES (Johnny DC)
05/2012: Superman Family Adventures #1 -- 13,303
06/2012: Superman Family Adventures #2 -- 10,137 (-23.8%)
07/2012: Superman Family Adventures #3 -- 9,246 (- 8.8%)
08/2012: Superman Family Adventures #4 -- 8,925 (- 3.5%)
09/2012: Superman Family Adventures #5 -- 8,572 (- 4.0%)
10/2012: Superman Family Adventures #6 -- 8,450 (- 1.4%)
11/2012: Superman Family Adventures #7 -- 8,074 (- 4.5%)
12/2012: Superman Family Adventures #8 -- 7,487 (- 7.3%)
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6 Monate: -26.1%

Zwei weitere auf Trickfilmserien basierende Reihen. Superman Family Adventures von Zeichner Art Baltazar und Autor Franco ist derzeit die im Fachhandel kommerziell erfolgreichste und zugleich von der Kritik am meisten gelobte Serie des Johnny-DC-Segments, aber das hält DC nicht davon ab, sie mit der zwölften Ausgabe einzustellen.

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210 - LOT 13
10/2012: Lot 13 #1 of 5 -- 12,476
11/2012: Lot 13 #2 of 5 -- 8,767 (-29.7%)
12/2012: Lot 13 #3 of 5 -- 7,551 (-13.9%)

Diese Horror-Miniserie von Steve Niles (30 Days of Night) und Glenn Fabry (Preacher) wäre vor ein paar Jahren vermutlich eher beim Ende 2010 eingestampften WildStorm-Label erschienen. Die Verkaufszahlen rutschen nach einem vergleichsweise respektablen Start weiter ab.

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198 - THE UNWRITTEN (Vertigo)
12/2009: The Unwritten #8 -- 14,257
12/2010: The Unwritten #20 -- 11,684
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12/2011: The Unwritten #32 -- 10,073 (- 1.1%)
12/2011: The Unwritten #.5 -- 9,759 (- 3.1%)
01/2012: The Unwritten #33 -- 9,888 (+ 1.3%)
01/2012: The Unwritten #.5 -- 9,483 (- 4.1%)
02/2012: The Unwritten #34 -- 9,789 (+ 3.2%)
02/2012: The Unwritten #.5 -- 9,595 (- 2.0%)
03/2012: The Unwritten #35 -- 9,675 (+ 0.8%)
03/2012: The Unwritten #.5 -- 9,529 (- 1.5%)
04/2012: The Unwritten #36 -- 9,678 (+ 1.6%)
05/2012: The Unwritten #37 -- 9,549 (- 1.3%)
06/2012: The Unwritten #38 -- 9,494 (- 0.6%)
07/2012: The Unwritten #39 -- 9,478 (- 0.2%)
08/2012: The Unwritten #40 -- 9,127 (- 3.7%)
09/2012: The Unwritten #41 -- 8,943 (- 2.0%)
10/2012: The Unwritten #42 -- 8,881 (- 0.7%)
11/2012: The Unwritten #43 -- 8,791 (- 1.0%)
12/2012: The Unwritten #44 -- 8,532 (- 3.0%)
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6 Monate: -10.1%
1 Jahr : -14.0%
2 Jahre : -27.0%

Nach der Einstellung von Saucer Country und Hellblazer (siehe unten) weist The Unwritten von Mike Carey und Peter Gross die mit Abstand geringsten Verkaufszahlen der verbleibenden fortlaufenden Vertigo-Reihen auf. Da auch American Vampire ab Januar 2013 auf unbestimmte Zeit pausiert, ist die nächst höhere Vertigo-Serie Fables, mit fast doppelt so guten Verkäufen.

Das muss nicht unbedingt ein baldiges Aus für The Unwritten bedeuten, denn neben Fables und American Vampire ist dies auch die einzige aktuelle Vertigo-Reihe, deren Sammelbände nennenswerte Verkäufe im Buchhandel erzielen, wenn man Nielsen Bookscan Glauben schenkt. Ein Freifahrtschein ist das aber nicht, und beim Management von DC und Warner bringt man -- wie die teilweise überraschend schnellen Einstellungen vieler eben erst gestarteter Serien zeigen -- seit dem Abgang von DC-Chef Paul Levitz 2010 immer weniger Geduld auf.

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194 - JOE KUBERT PRESENTS
10/2012: Joe Kubert Presents #1 of 6 -- 14,842
11/2012: Joe Kubert Presents #2 of 6 -- 10,542 (-29.0%)
12/2012: Joe Kubert Presents #3 of 6 -- 8,897 (-15.6%)

Offenbar wird die von Altmeister Joe Kubert kuratierte Anthologiereihe wie geplant weitererscheinen, trotz dessen Todes im vergangenen August. Die Verkaufszahlen brechen auch hier sehr stark ein für eine Miniserie.

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193 - G.I. COMBAT
05/2012: G.I. Combat #1 -- 33,740
06/2012: G.I. Combat #2 -- 19,002 (-43.7%)
07/2012: G.I. Combat #3 -- 14,359 (-24.4%)
08/2012: G.I. Combat #4 -- 11,797 (-17.8%)
09/2012: G.I. Combat #0 -- 14,072 (+19.3%)
10/2012: G.I. Combat #5 -- 10,526 (-25.2%)
11/2012: G.I. Combat #6 -- 9,713 (- 7.7%)
12/2012: G.I. Combat #7 -- 8,941 (- 8.0%)
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6 Monate: -53.0%

Die "New 52"-Reihe mit den derzeit wenigsten Verkäufen wurde nach Erscheinen der siebten Ausgabe im Dezember eingestellt. G.I. Combat hatte zuvor die "New 52"-Reihe Men of War ersetzt, die ihrerseits nach acht Heften nicht fortgeführt worden, dabei aber immerhin knapp über der 10.000er-Marke geblieben war. Im Januar nimmt die neue Reihe Threshold von Keith Giffen und Tom Raney den Platz von G.I. Combat ein.

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190 - HELLBLAZER (Vertigo)
12/2007: Hellblazer #239 -- 12,344
12/2008: Hellblazer #250 -- 12,478
12/2009: Hellblazer #262 -- 10,334
12/2010: Hellblazer #274 -- 9,342
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12/2011: Hellblazer #286 -- 9,404 (-1.0%)
01/2012: Hellblazer #287 -- 9,368 (-0.4%)
02/2012: Hellblazer #288 -- 9,553 (+2.0%)
03/2012: Hellblazer #289 -- 9,363 (-2.0%)
04/2012: Hellblazer #290 -- 9,472 (+1.2%)
05/2012: Hellblazer #291 -- 9,426 (-0.5%)
06/2012: Hellblazer #292 -- 9,533 (+1.1%)
07/2012: Hellblazer #293 -- 9,247 (-3.0%)
08/2012: Hellblazer #294 -- 9,396 (+1.6%)
09/2012: Hellblazer #295 -- 9,143 (-2.7%)
10/2012: Hellblazer #296 -- 9,255 (+1.2%)
11/2012: Hellblazer #297 -- 9,146 (-1.2%)
12/2012: Hellblazer #298 -- 9,132 (-0.2%)
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6 Monate: - 4.2%
1 Jahr : - 2.9%
2 Jahre : - 2.3%
5 Jahre : -26.0%

Die der Nummerierung nach bei weitem langlebigste aktuelle DC-Serie bleibt unter Autor Peter Milligan und Zeichner Giuseppe Camuncoli weiterhin bemerkenswert stabil. Zwar hat Hellblazer über die Jahre hinweg stetig an Absätzen eingebüßt, jedoch gibt es kaum eine Serie auf dem US-Markt, bei der diese Einbußen über lange Sicht vergleichbar mild ausgefallen sind. Ähnlich verhält es sich auch mit den Sammelbänden, die im US-Fachhandel relativ stabile Verkaufszahlen aufweisen, und denen immer wieder auch überdurchschnittlich hohe Absätze in Großbritannien nachgesagt werden.

Wie dem auch sei: Zuletzt reicht das Niveau der Verkaufszahlen den Entscheidern bei DC offenbar nicht mehr aus, so stabil sie im Vergleich auch sein mögen. Hellblazer wird im März nach fast exakt 25 Jahren eingestellt und im Folgemonat unter dem Titel Constantine neu gestartet. Wie zuvor bereits Swamp Thing und Animal Man wird die Reihe damit vollends aus dem Vertigo-Verbund ausgegliedert und in das DC-Universe-Segment eingebunden. Dies spricht nicht unbedingt dafür, dass man bei Warner noch besonders großes Vertrauen in die Marke Vertigo hat.

Ob es ein kluger Schachzug ist, darf ebenfalls angezweifelt werden. Einerseits kann sich DC dadurch wie bei den zuvor genannten beiden Titeln zunächst einen starken Impuls für die Absätze versprechen. Andererseits ist fraglich, ob die neue Version mittelfristig die Stabilität der aktuellen Reihe wird erreichen können, die sich durch die Wahl ihrer zumeist britischen Autoren immerhin einen gewissen Ruf bei Kritikern und Fans erarbeitet hat. Zudem lässt DC bereits vor dem Start der neuen Reihe eine bemerkenswerte Unentschlossenheit über deren Ausrichtung erkennen: Erst sollte Autor Robert Venditti (The Surrogates) diese betreuen, doch nachdem Venditti bereits offiziell angekündigt und in entsprechende Werbe-Bemühungen eingebunden wurde, entschied man sich sehr kurzfristig doch wieder um und beauftragte stattdessen den bereits vielbeschäftigten Jeff Lemire sowie Co-Autor Ray Fawkes.

Für einen Neustart, der von Fans und Kritikern ohnehin mit einem Naserümpfen verfolgt wurde, ist dieses Hü und Hott sehr unglücklich, von dem höchst unprofessionellen Umgang mit freien Mitarbeitern (siehe auch Birds of Prey und Batgirl weiter unten) einmal ganz abgesehen.

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173 - GRIFTER
12/2011: Grifter #4 -- 22,486 (-24.6%)
01/2012: Grifter #5 -- 20,060 (-10.8%)
02/2012: Grifter #6 -- 18,057 (-10.0%)
03/2012: Grifter #7 -- 16,559 (- 8.3%)
04/2012: Grifter #8 -- 15,686 (- 5.3%)
05/2012: Grifter #9 -- 15,228 (- 2.9%)
06/2012: Grifter #10 -- 14,258 (- 6.4%)
07/2012: Grifter #11 -- 13,382 (- 6.1%)
08/2012: Grifter #12 -- 12,400 (- 7.3%)
09/2012: Grifter #0 -- 15,751 (+27.0%)
10/2012: Grifter #13 -- 12,142 (-22.9%)
11/2012: Grifter #14 -- 11,631 (- 4.2%)
12/2012: Grifter #15 -- 10,923 (- 6.1%)
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6 Monate: -23.4%
1 Jahr : -51.4%

Nachdem die Reihe seit ihrem Start schon mehrere Autoren und Zeichner verschlissen hat und sich die Verkäufe weiter im Sturzflug befinden, ist mit Ausgabe 16 Schluss für Grifter.

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171 - HUMAN BOMB
12/2012: Human Bomb #1 of 4 -- 11,212

Wie zuvor Phantom Lady und The Ray ist Human Bomb eine weitere Reihe aus dem Kosmos der von dem Autorengespann Jimmy Palmiotti und Justin Gray schon mehrfach wiederbelebten Freedom Fighters. Aus Sicht der Absatzzahlen ist DCs Beharrlichkeit hier freilich rätselhaft, denn keine der vielen Serien von Palmiotti und Gray zu diesem Thema konnte kommerziell glänzen, und wie nicht anders zu erwarten, setzt auch Human Bomb diesen Trend fort.

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163 - BLUE BEETLE
12/2007: Blue Beetle #22 -- 15,256
12/2008: Blue Beetle #34 -- 11,020
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12/2011: Blue Beetle #4 -- 21,408 (-22.5%)
01/2012: Blue Beetle #5 -- 19,042 (-11.1%)
02/2012: Blue Beetle #6 -- 17,034 (-10.6%)
03/2012: Blue Beetle #7 -- 15,780 (- 7.4%)
04/2012: Blue Beetle #8 -- 15,180 (- 3.8%)
05/2012: Blue Beetle #9 -- 16,607 (+ 9.4%)
06/2012: Blue Beetle #10 -- 14,413 (-13.2%)
07/2012: Blue Beetle #11 -- 13,923 (- 3.4%)
08/2012: Blue Beetle #12 -- 13,325 (- 4.3%)
09/2012: Blue Beetle #0 -- 16,888 (+26.7%)
10/2012: Blue Beetle #13 -- 13,141 (-22.2%)
11/2012: Blue Beetle #14 -- 12,508 (- 4.8%)
12/2012: Blue Beetle #15 -- 11,744 (- 6.1%)
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6 Monate: - 18.5%
1 Jahr : - 45.1%
5 Jahre : - 23.0%

Nach 16 Ausgaben scheitert im Januar auch der nächste Versuch nach 2006, die Reihe Blue Beetle neu zu etablieren. Nach den von Beginn an purzelnden Verkaufszahlen war ein baldiges Ende abzusehen.

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162 - PUNK ROCK JESUS (Vertigo)
07/2012: Punk Rock Jesus #1 of 5 -- 14,571
08/2012: Punk Rock Jesus #2 of 6 -- 11,936 (-18.1%)
09/2012: Punk Rock Jesus #3 of 6 -- 11,962 (+ 0.2%)
10/2012: Punk Rock Jesus #4 of 6 -- 12,378 (+ 3.5%)
11/2012: Punk Rock Jesus #5 of 6 -- 12,276 (- 0.8%)
12/2012: Punk Rock Jesus #6 of 6 -- 11,746 (- 4.3%)

Dass Sean Murphy ein beliebter Zeichner ist, war nach Joe the Barbarian und American Vampire: Survival of the Fittest klar. Trotzdem ist diese Schwarzweiß-Miniserie, bei der Murphy auch als Autor fungiert, der größte Überraschungserfolg, der Vertigo in der jüngeren Verlagsgeschichte geglückt ist.

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161 - DJANGO UNCHAINED (Vertigo)
12/2012: Django Unchained #1 of 6 -- 11,795

Erwartbar bescheiden fallen hingegen die Verkäufe dieses Vertigo-Titels aus, der Quentin Tarantinos Drehbuch zum gleichnamigen Film adaptiert. Filmadaptionen können auf dem Comicmarkt selten Erfolge feiern, ihr Zweck erschließt sich oft nicht. So auch hier: Obwohl Zeichner R.M. Guera durch die bei ihren Fans beliebte, aber auch nicht eben auflagenstarke Vertigo-Reihe Scalped bekannt ist und die Absätze hier durch eine Variant-Cover-Edition gesteigert wurden, die im Verhältnis 1:25 an die Händler verkauft wurde, bleiben die Zahlen mau. Die etwas schüchterne Ankündigung im Werbetext, es könnten im Comic unter Umständen auch Szenen enthalten sein, die aus dem Film gestrichen wurden, dürfte ebenfalls kaum zur Erbauung der Händler beigetragen haben.

Andererseits war nach Erscheinen davon die Rede, die erste Ausgabe sei beim Verlag ausverkauft. Ob sich dahinter wirklich ein belastbarer Anstieg des Kundeninteresses verbirgt, was erfahrungsgemäß nicht der Fall sein muss, wird man in den kommenden Monaten an dieser Stelle überprüfen können.

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160 - THE FURY OF FIRESTORM: THE NUCLEAR MEN
12/2011: Firestorm #4 -- 25,610 (-19.1%)
01/2012: Firestorm #5 -- 21,329 (-16.7%)
02/2012: Firestorm #6 -- 19,162 (-10.2%)
03/2012: Firestorm #7 -- 17,786 (- 7.2%)
04/2012: Firestorm #8 -- 17,076 (- 4.0%)
05/2012: Firestorm #9 -- 17,240 (+ 1.0%)
06/2012: Firestorm #10 -- 15,789 (- 8.4%)
07/2012: Firestorm #11 -- 14,931 (- 5.4%)
08/2012: Firestorm #12 -- 14,137 (- 5.3%)
09/2012: Firestorm #0 -- 17,279 (+22.2%)
10/2012: Firestorm #13 -- 13,460 (-22.1%)
11/2012: Firestorm #14 -- 12,862 (- 4.4%)
12/2012: Firestorm #15 -- 11,997 (- 6.7%)
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6 Monate: -24.0%
1 Jahr : -53.2%

Nach der Einstellung von G.I. Combat, Grifter und Blue Beetle ist Firestorm die "New 52"-Serie mit den niedrigsten Absatzzahlen. Besonders überraschend ist dabei, dass Firestorm offenbar auch die nächste Welle von Einstellungen im April, von der DC Universe Presents und I, Vampire (siehe unten) betroffen sind, unbeschadet überstehen wird. Was auch immer der Grund für DCs Milde in diesem Fall sein mag, eine plötzliche Stabilisierung der Verkaufszahlen scheint es nicht zu sein. (Update kurz vor Redaktionsschluss: Firestorm wird im Mai eingestellt, wie DC Comics der Website Comic Book Resources bestätigte.)

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157 - DC UNIVERSE PRESENTS
12/2011: DCU Presents #4 -- 24,398 (-21.4%)
01/2012: DCU Presents #5 -- 22,048 (- 9.6%)
02/2012: DCU Presents #6 -- 20,188 (- 8.4%)
03/2012: DCU Presents #7 -- 17,830 (-11.7%)
04/2012: DCU Presents #8 -- 16,566 (- 7.1%)
05/2012: DCU Presents #9 -- 15,776 (- 4.8%)
06/2012: DCU Presents #10 -- 14,310 (- 9.3%)
07/2012: DCU Presents #11 -- 13,619 (- 4.8%)
08/2012: DCU Presents #12 -- 15,138 (+11.2%)
09/2012: DCU Presents #0 -- 17,528 (+15.8%)
10/2012: DCU Presents #13 -- 14,405 (-17.8%)
11/2012: DCU Presents #14 -- 13,537 (- 6.0%)
12/2012: DCU Presents #15 -- 12,561 (- 7.2%)
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6 Monate: -12.2%
1 Jahr : -48.5%
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155 - I, VAMPIRE
12/2011: I, Vampire #4 -- 21,601 (-17.1%)
01/2012: I, Vampire #5 -- 18,816 (-12.9%)
02/2012: I, Vampire #6 -- 18,153 (- 3.5%)
03/2012: I, Vampire #7 -- 18,440 (+ 1.6%)
04/2012: I, Vampire #8 -- 18,717 (+ 1.5%)
05/2012: I, Vampire #9 -- 17,175 (- 8.2%)
06/2012: I, Vampire #10 -- 16,517 (- 3.8%)
07/2012: I, Vampire #11 -- 15,734 (- 4.7%)
08/2012: I, Vampire #12 -- 14,788 (- 6.0%)
09/2012: I, Vampire #0 -- 17,920 (+21.2%)
10/2012: I, Vampire #13 -- 14,260 (-20.4%)
11/2012: I, Vampire #14 -- 13,666 (- 4.2%)
12/2012: I, Vampire #15 -- 12,846 (- 6.0%)
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6 Monate: -22.2%
1 Jahr : -40.5%

Wie DC mitteilt, werden sowohl DC Universe Presents als auch I, Vampire jeweils mit Ausgabe 19 eingestellt. Das Ende kommt auch hier nicht überraschend.

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154 - AME-COMI GIRLS
10/2012: ACG #1: Wonder Woman -- 24,966
11/2012: ACG #2: Batgirl -- 16,083 (-35.6%)
11/2012: ACG #3: Duela Dent -- 13,185 (-18.0%)

Schon eher unerwartet ist die Ankündigung, dass Ame-Comi Girls nach den ursprünglich anvisierten fünf Ausgaben nahtlos als fortlaufende Reihe neu gestartet werden soll.

Denn zwar wird in der Serie Material veröffentlicht, das zuvor bereits auf digitalem Wege erschienen ist, die Bezahlung von Autoren und Künstlern fällt aus der Kalkulation für die Printausgabe also heraus; und generell hat DC sein Sortiment an Heftserien, die digitale Comics "nachdrucken", aufgrund respektabler Verkaufszahlen in den letzten Monaten auch stark ausgebaut. Aber trotz alledem zeigt sich in diesem Fall doch ein sehr starker Einbruch der Zahlen. Ame-Comi Girls wird sich nun sehr zügig stabilisieren müssen, um als fortlaufende Serie nicht gleich wieder ein schnelles Ende zu finden.

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153 - AMERICAN VAMPIRE (Vertigo)
12/2010: American Vampire #9 -- 19,019
12/2010: American Vampire #10 -- 17,761
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12/2011: American Vampire #21 -- 15,026 (- 4.2%)
12/2011: American Vampire #22 -- 14,759 (- 1.8%)
01/2012: American Vampire #23 -- 14,240 (- 3.5%)
02/2012: American Vampire #24 -- 14,278 (+ 0.3%)
03/2012: American Vampire #25 -- 14,598 (+ 2.2%)
04/2012: American Vampire #26 -- 14,493 (- 0.7%)
05/2012: American Vampire #27 -- 14,420 (- 0.5%)
06/2012: American Vampire #28 -- 15,573 (+ 8.0%)
07/2012: American Vampire #29 -- 15,324 (- 1.6%)
08/2012: American Vampire #30 -- 15,081 (- 1.6%)
09/2012: American Vampire #31 -- 14,796 (- 1.9%)
10/2012: American Vampire #32 -- 14,857 (+ 0.4%)
11/2012: American Vampire #33 -- 13,614 (- 8.4%)
12/2012: American Vampire #34 -- 13,416 (- 1.5%)
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6 Monate: -13.9%
1 Jahr : - 9.9%
2 Jahre : -27.1%

Nach 34 Heften und mehreren Miniserien "pausiert" Autor Scott Snyders relativ erfolgreiche Vertigo-Reihe ab Januar 2013 auf unbestimmte Zeit.

Der offiziellen Sprachregelung zufolge will sich Snyder zunächst mit voller Kraft anderen Projekten widmen und dann zurückkehren, doch angesichts seines spektakulären Erfolgs als Batman-Autor (siehe unten) steht zu vermuten, dass die Verkaufszahlen von American Vampire schlicht nicht gut genug sind, um damit weiter die Zeit eines Bestseller-Autors von Snyders Kaliber zu beanspruchen -- geschweige denn, ihn dafür so zu entlohnen, wie das vermutlich bei Batman der Fall ist. Man erhofft sich wohl bestenfalls, dass ein Neustart nach einiger Zeit den Absatz in akzeptablere Sphären aufschließen lässt.

Ob das funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Ein erster Lackmustest dürfte The Wake sein, eine für dieses Jahr angekündigte Vertigo-Miniserie von Snyder und Zeichner Sean Murphy. Sofern diese Reihe imstande sein wird, aus den zuletzt wenig erbaulichen Vertigo-Verkaufsmustern auszubrechen, stehen sicher auch die Chancen auf einen baldigen Neustart von American Vampire nicht schlecht.

Sollte The Wake allerdings mit den für einen kommerziell besonders erfolgreichen Vertigo-Start derzeit üblichen 20.000 Exemplaren starten, um mit dem zehnten Heft noch 10.000 Käufer in die Comicläden zu locken, dann wäre das nicht nur für American Vampire ein schlechtes Omen, sondern für Vertigo insgesamt. Derartige Verkaufszahlen dürften künftig kaum dazu gereichen, die anspruchsvoller gewordenen Warner-Manager von der weiteren Notwendigkeit des Vertigo-Labels zu überzeugen.

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150 - DEATHSTROKE
12/2011: Deathstroke #4 -- 26,367 (-21.9%)
01/2012: Deathstroke #5 -- 23,872 (- 9.5%)
02/2012: Deathstroke #6 -- 21,306 (-10.8%)
03/2012: Deathstroke #7 -- 19,744 (- 7.3%)
04/2012: Deathstroke #8 -- 18,834 (- 4.6%)
05/2012: Deathstroke #9 -- 20,878 (+10.9%)
06/2012: Deathstroke #10 -- 19,722 (- 5.5%)
07/2012: Deathstroke #11 -- 17,107 (-13.3%)
08/2012: Deathstroke #12 -- 16,772 (- 2.0%)
09/2012: Deathstroke #0 -- 20,796 (+24.0%)
10/2012: Deathstroke #13 -- 15,078 (-27.5%)
11/2012: Deathstroke #14 -- 14,452 (- 4.2%)
12/2012: Deathstroke #15 -- 13,528 (- 6.4%)
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6 Monate: -31.4%
1 Jahr : -48.7%
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149 - THE SAVAGE HAWKMAN
12/2011: Savage Hawkman #4 -- 28,263 (-19.7%)
01/2012: Savage Hawkman #5 -- 23,967 (-15.2%)
02/2012: Savage Hawkman #6 -- 21,316 (-11.1%)
03/2012: Savage Hawkman #7 -- 19,433 (- 8.8%)
04/2012: Savage Hawkman #8 -- 18,300 (- 5.8%)
05/2012: Savage Hawkman #9 -- 17,626 (- 3.7%)
06/2012: Savage Hawkman #10 -- 16,417 (- 6.9%)
07/2012: Savage Hawkman #11 -- 15,460 (- 5.8%)
08/2012: Savage Hawkman #12 -- 14,745 (- 4.6%)
09/2012: Savage Hawkman #0 -- 18,750 (+27.2%)
10/2012: Savage Hawkman #13 -- 14,763 (-21.3%)
11/2012: Savage Hawkman #14 -- 14,726 (- 0.3%)
12/2012: Savage Hawkman #15 -- 13,564 (- 7.9%)
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6 Monate: -17.4%
1 Jahr : -52.0%

Mit Deathstroke und Savage Hawkman finden sich zwei weitere "New 52"-Reihen deutlich unter der 20.000er-Grenze -- Tendenz deutlich fallend --, deren Einstellung bislang wohl nur darum noch nicht verkündet worden ist, weil man bei DC aus Marketing-Gründen nicht das Scheitern zu vieler Serien auf einmal eingestehen will. (Update: Auch Deathstroke und Hawkman werden im Mai eingestellt.)

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146 - LEGION LOST
12/2011: Legion Lost #4 -- 24,020 (-23.1%)
01/2012: Legion Lost #5 -- 21,549 (-10.3%)
02/2012: Legion Lost #6 -- 19,447 (- 9.8%)
03/2012: Legion Lost #7 -- 18,214 (- 6.3%)
04/2012: Legion Lost #8 -- 17,984 (- 1.3%)
05/2012: Legion Lost #9 -- 23,794 (+32.3%)
06/2012: Legion Lost #10 -- 17,581 (-26.1%)
07/2012: Legion Lost #11 -- 17,037 (- 3.1%)
08/2012: Legion Lost #12 -- 16,066 (- 5.7%)
09/2012: Legion Lost #0 -- 18,786 (+16.9%)
10/2012: Legion Lost #13 -- 15,377 (-18.2%)
11/2012: Legion Lost #14 -- 14,766 (- 4.0%)
12/2012: Legion Lost #15 -- 14,005 (- 5.2%)
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6 Monate: -20.3%
1 Jahr : -41.7%

Dieser Ableger der seit Jahren ums Überleben kämpfenden, dennoch immer wieder neu gestarteten Reihe Legion of Super-Heroes (siehe unten) wird mit Ausgabe 16 eingestellt. Auch hier eine sehr erwartbare Entscheidung.

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141 - BATWING
12/2011: Batwing #4 -- 26,726 (-23.9%)
01/2012: Batwing #5 -- 24,036 (-10.1%)
02/2012: Batwing #6 -- 21,643 (-10.0%)
03/2012: Batwing #7 -- 21,058 (- 2.7%)
04/2012: Batwing #8 -- 20,373 (- 3.3%)
05/2012: Batwing #9 -- 35,731 (+75.4%)
06/2012: Batwing #10 -- 20,724 (-42.0%)
07/2012: Batwing #11 -- 20,047 (- 3.3%)
08/2012: Batwing #12 -- 18,279 (- 8.8%)
09/2012: Batwing #0 -- 22,135 (+21.1%)
10/2012: Batwing #13 -- 17,166 (-22.5%)
11/2012: Batwing #14 -- 15,967 (- 7.0%)
12/2012: Batwing #15 -- 14,674 (- 8.1%)
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6 Monate: -29.2%
1 Jahr : -45.1%

Die Verkaufszahlen von Batwing fallen geradezu grausig aus für ein Batman-Spinoff und stürzen seit Monaten munter weiter, von zwei vorübergehenden Unterbrechungen -- ein Crossover und das Nr.-0-Heft -- abgesehen. Dennoch beharrt DC auch hier vorläufig darauf, die Serie fortzusetzen.

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138 - DEMON KNIGHTS
12/2011: Demon Knights #4 -- 28,109 (-19.0%)
01/2012: Demon Knights #5 -- 25,823 (- 8.1%)
02/2012: Demon Knights #6 -- 23,476 (- 9.1%)
03/2012: Demon Knights #7 -- 22,000 (- 6.3%)
04/2012: Demon Knights #8 -- 21,124 (- 4.0%)
05/2012: Demon Knights #9 -- 20,196 (- 4.4%)
06/2012: Demon Knights #10 -- 19,005 (- 5.9%)
07/2012: Demon Knights #11 -- 18,201 (- 4.2%)
08/2012: Demon Knights #12 -- 17,295 (- 5.0%)
09/2012: Demon Knights #0 -- 20,474 (+18.4%)
10/2012: Demon Knights #13 -- 16,805 (-17.9%)
11/2012: Demon Knights #14 -- 16,005 (- 4.8%)
12/2012: Demon Knights #15 -- 15,152 (- 5.3%)
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6 Monate: -20.3%
1 Jahr : -46.1%

Ähnliches gilt auch für Demon Knights. Der in Fankreisen beliebte Autor Paul Cornell hat die Serie nach Ausgabe 15 verlassen und schreibt mittlerweile für Marvel, und es steht erfahrungsgemäß kaum zu erwarten, dass sein Nachfolger Robert Venditti in der Lage sein wird, den Trend der Zahlen, der auch hier deutlich nach unten zeigt, umzukehren. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass Demon Knights allenfalls noch eine Gnadenfrist von wenigen Monaten bleibt.

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148 - SWORD OF SORCERY
09/2012: Sword of Sorcery #0 -- 29,954
10/2012: Sword of Sorcery #1 -- 23,947 (-20.1%)
11/2012: Sword of Sorcery #2 -- 18,080 (-24.5%)
12/2012: Sword of Sorcery #3 -- 15,280 (-15.5%)

Die vor kurzem gestartete Neuinterpretation der DC-Figur Amethyst legt einen katastrophalen Start hin. Wenn sich nicht unverzüglich eine Kehrtwende abzeichnet, was äußerst unwahrscheinlich ist, wird auch diese Reihe ein baldiges Ende finden. (Update: Auch Sword of Sorcery endet im Mai.)

Anmerkung zur Errechnung der Verkaufszahlen: Da im Fall von Sword of Sorcery die Fachhändler bei Erfüllung gewisser Voraussetzungen bislang ausnahmsweise in der Lage sind, nicht verkaufte Hefte an den Verlag retournieren zu können, hat sich der Vertrieb Diamond entschlossen, als Kompensation dafür einen gewissen Prozentsatz der ausgelieferten Hefte für die Berechnung der Chartposition nicht zu berücksichtigen. Dieses Verfahren kommt seit Jahren immer wieder einmal zum Einsatz und wird von Diamond durch einen Asterisk hinter den jeweiligen Titeln gekennzeichnet. In der jüngeren Vergangenheit betrug der Anteil der Kürzung pauschal etwa zehn Prozent der jeweiligen Verkaufsmenge. Da dies jedoch erfahrungsgemäß eher zu irreführenden Zahlen führt, als dass es ein reales Käuferverhalten widerspiegeln würde, werden hier jene unterschlagenen zehn Prozent der Verkäufe wieder hinzu addiert, um zumindest das tatsächliche Bestellverhalten des Fachhandels zu reflektieren. Die Anmerkung gilt im Dezember auch für die weiter unten folgenden Reihen Team 7, Phantom Stranger, Talon und Before Watchmen: Moloch.

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136 - STORMWATCH
12/2007: --
12/2008: StormWatch: PHD #17 -- 6,468
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12/2011: Stormwatch #4 -- 30,987 (-21.1%)
01/2012: Stormwatch #5 -- 29,112 (- 6.1%)
02/2012: Stormwatch #6 -- 26,076 (-10.4%)
03/2012: Stormwatch #7 -- 24,384 (- 6.5%)
04/2012: Stormwatch #8 -- 23,212 (- 4.8%)
05/2012: Stormwatch #9 -- 22,448 (- 3.3%)
06/2012: Stormwatch #10 -- 20,592 (- 8.3%)
07/2012: Stormwatch #11 -- 19,678 (- 4.4%)
08/2012: Stormwatch #12 -- 18,531 (- 5.8%)
09/2012: Stormwatch #0 -- 21,764 (+17.5%)
10/2012: Stormwatch #13 -- 17,621 (-19.0%)
11/2012: Stormwatch #14 -- 16,559 (- 6.0%)
12/2012: Stormwatch #15 -- 15,437 (- 6.8%)
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6 Monate: - 25.0%
1 Jahr : - 50.2%
5 Jahre : n.a.

Nach Paul Cornell, Paul Jenkins und Peter Milligan wird Comic-Urgestein Jim Starlin bereits der vierte Autor dieser Inkarnation von Stormwatch sein, wenn er im April die Reihe übernimmt. Bei der Entwicklung der Verkaufszahlen macht das ungefähr so viel Sinn, als würde man in der 90. Minute beim Spielstand von 0:5 den Torwart auswechseln.

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131 - FRANKENSTEIN: AGENT OF S.H.A.D.E.
12/2011: Frankenstein #4 -- 24,812 (-22.1%)
01/2012: Frankenstein #5 -- 22,737 (- 8.4%)
02/2012: Frankenstein #6 -- 20,463 (-10.0%)
03/2012: Frankenstein #7 -- 18,891 (- 7.7%)
04/2012: Frankenstein #8 -- 17,953 (- 5.0%)
05/2012: Frankenstein #9 -- 17,266 (- 3.8%)
06/2012: Frankenstein #10 -- 16,377 (- 5.2%)
07/2012: Frankenstein #11 -- 15,635 (- 4.5%)
08/2012: Frankenstein #12 -- 14,679 (- 6.1%)
09/2012: Frankenstein #0 -- 18,122 (+23.5%)
10/2012: Frankenstein #13 -- 16,501 (- 9.0%)
11/2012: Frankenstein #14 -- 16,444 (- 0.4%)
12/2012: Frankenstein #15 -- 15,705 (- 4.5%)
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6 Monate: - 4.1%
1 Jahr : -36.7%

Auch diese Serie endet mit Ausgabe 16. Zwar gehört Frankenstein über das letzte Halbjahr betrachtet zu den stabilsten "New 52"-Serien, aber dies ist wohl zu einem nicht unerheblichen Anteil einem Crossover mit den erfolgreicheren Serien Swamp Thing und Animal Man geschuldet.

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130 - ARROW
11/2012: Arrow #1 -- 25,442
12/2012: Arrow #2 -- 15,780 (-38.0%)

Die Reihe Arrow basiert auf der gleichnamigen neuen Fernsehserie und enthält Material, das zuvor digital veröffentlicht wurde. Die Verkäufe waren zwar zunächst sehr stattlich, brechen mit Ausgabe 2 aber erheblich ein. Ein Teil dieses Absturzes lässt sich dadurch erklären, dass die Debütausgabe mit einer 1:5-Cover-Variante unterstützt wurde, aber nahezu 40 Prozent Verlust sind dennoch kein Pappenstiel.

Als weitere mögliche Erklärung böte sich noch die Tatsache an, dass Diamond auch jene Hefte in die Dezember-Charts mit einbezieht, die -- wie Arrow Nr. 2 -- offiziell in der ersten Januarwoche erschienen sind, wodurch theoretisch möglich ist, dass Verzögerungen bei der Auslieferung hier die Zahlen drücken. Sollte dies der Fall gewesen sein, wird sich das aber in einer entsprechend höheren Zahl für Heft 3 widerspiegeln.

Wie dem auch sei: Auch Arrow wird sich sehr schnell stabilisieren müssen, um das Jahr 2013 überstehen zu können.

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129 - FABLES (Vertigo)
12/2007: Fables #68 -- 24,574
12/2008: Fables #79 -- 22,769
12/2009: Fables #91 -- 20,450
12/2010: Fables #100 -- 23,014
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12/2011: Fables #112 -- 17,602 (- 0.5%)
01/2012: Fables #113 -- 17,588 (- 0.1%)
02/2012: Fables #114 -- 17,374 (- 1.2%)
03/2012: Fables #115 -- 17,384 (+ 0.1%)
04/2012: Fables #116 -- 17,543 (+ 0.9%)
05/2012: Fables #117 -- 17,484 (- 0.3%)
06/2012: Fables #118 -- 18,566 (+ 6.2%)
07/2012: Fables #119 -- 17,110 (- 7.8%)
08/2012: Fables #120 -- 16,704 (- 2.4%)
09/2012: Fables #121 -- 16,596 (- 0.7%)
10/2012: Fables #122 -- 16,513 (- 0.5%)
11/2012: Fables #123 -- 16,229 (- 1.7%)
12/2012: Fables #124 -- 16,018 (- 1.3%)
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6 Monate: -13.7%
1 Jahr : - 9.0%
2 Jahre : -30.4%
5 Jahre : -34.8%

Das letzte große Vertigo-Schlachtschiff bleibt von Monat zu Monat vergleichsweise stabil, hat über die letzten Jahre aber dennoch deutlich an Publikum eingebüßt. Fables verkauft sich nach wie vor nicht schlecht, auch was die Zweitverwertung durch Sammelbände oder Ablegern (siehe unten) angeht, aber ihren Zenit hat die Serie längst überschritten.

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127 - RAVAGERS
05/2012: Ravagers #1 -- 44,230
06/2012: Ravagers #2 -- 31,128 (-29.6%)
07/2012: Ravagers #3 -- 24,963 (-19.8%)
08/2012: Ravagers #4 -- 20,730 (-17.0%)
09/2012: Ravagers #0 -- 22,437 (+ 8.2%)
10/2012: Ravagers #5 -- 18,656 (-16.9%)
11/2012: Ravagers #6 -- 17,334 (- 7.1%)
12/2012: Ravagers #7 -- 16,177 (- 6.7%)
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6 Monate: -48.0%

Bei The Ravagers werden im Januar Autor und Zeichner ausgetauscht, und auch hier ergibt die Maßnahme wenig Sinn, wenn man sich die Verkäufe anschaut. (Update: Im Mai ist Schluss mit The Ravagers.)

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126 - DIAL H
05/2012: Dial H #1 -- 45,308
06/2012: Dial H #2 -- 30,618 (-32.4%)
07/2012: Dial H #3 -- 26,109 (-14.7%)
08/2012: Dial H #4 -- 22,733 (-12.9%)
09/2012: Dial H #0 -- 24,070 (+ 5.9%)
10/2012: Dial H #5 -- 19,903 (-17.3%)
11/2012: Dial H #6 -- 17,832 (-10.4%)
12/2012: Dial H #7 -- 16,217 (- 9.1%)
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6 Monate: -47.0%

Auch die Zahlen von Dial H, geschrieben von Kultautor China Miéville, verheißen nichts Gutes. Die Serie -- wie G.I. Combat und The Ravagers Teil der ersten Welle von Ersatz-"New 52"-Titeln -- stürzt nach sieben Monaten noch immer ins Bodenlose, obwohl sie teils begeisterte Kritiken erntet. Dank Miéville ist theoretisch vorstellbar, dass die Sammelbände von Dial H ausreichend gut im Buchhandel laufen, um das Versagen der Monatsserie zu kompensieren, aber das ist derzeit reine Spekulation.

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118 - HE-MAN AND THE MASTERS OF THE UNIVERSE
07/2012: He-Man #1 of 6 -- 27,665
08/2012: --
09/2012: He-Man #2 of 6 -- 19,737 (-28.7%)
10/2012: He-Man #3 of 6 -- 18,269 (- 7.4%)
11/2012: He-Man #4 of 6 -- 17,499 (- 4.2%)
12/2012: He-Man #5 of 6 -- 16,858 (- 3.7%)

Es handelt sich bei He-Man um die Art von Lizenztitel, auf die WildStorm in den letzten Jahren seines Bestehens verstärkt -- und vergebens -- gesetzt hatte. Nach diesem Maßstab sind die Zahlen auch gar nicht schlecht. Daraus wiederum zu schließen, dass man He-Man im April als fortlaufende Monatsserie neu starten muss, wie von DCs Seite angekündigt, ist allerdings eine gewagte Interpretation der Verkaufszahlen.

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117 - THE LEGION OF SUPER-HEROES
12/2007: LoSH #37 -- 45,803
12/2008: LoSH #49 -- 22,180
12/2010: LoSH #8 -- 25,063
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12/2011: LoSH #4 -- 27,832 (- 20.4%)
01/2012: LoSH #5 -- 25,624 (- 7.9%)
02/2012: LoSH #6 -- 23,428 (- 8.6%)
03/2012: LoSH #7 -- 21,894 (- 6.6%)
04/2012: LoSH #8 -- 21,457 (- 2.0%)
05/2012: LoSH #9 -- 20,854 (- 2.8%)
06/2012: LoSH #10 -- 19,963 (- 4.3%)
07/2012: LoSH #11 -- 19,421 (- 2.7%)
08/2012: LoSH #12 -- 18,907 (- 2.7%)
09/2012: LoSH #0 -- 21,561 (+ 14.0%)
10/2012: LoSH #13 -- 18,487 (- 14.3%)
11/2012: LoSH #14 -- 17,767 (- 3.9%)
12/2012: LoSH #15 -- 16,912 (- 4.8%)
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6 Monate: - 15.3%
1 Jahr : - 39.2%
2 Jahre : - 32.5%
5 Jahre : - 63.1%

DC weigert sich seit zehn Jahren durch ständige Neustarts hartnäckig, diese Serie sterben zu lassen, obwohl der Markt mehrmals deutlich signalisiert hat, dass kein allzu großes Interesse an Legion of Super-Heroes besteht. So sind die aktuellen Verkaufszahlen bei weitem die niedrigsten, die seit Beginn der derzeitigen Statistik im März 2003 registriert wurden -- vielleicht sogar die niedrigsten, die eine Legion-Serie je erreicht hat. Eine Einstellung der Reihe -- oder ein weiterer Neustart -- ist offiziell dennoch nicht in Sicht.

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115 - FAIREST (Vertigo)
03/2012: Fairest #1 -- 31,769
04/2012: Fairest #2 -- 22,997 (-27.6%)
05/2012: Fairest #3 -- 22,329 (- 2.9%)
06/2012: Fairest #4 -- 21,156 (- 5.3%)
07/2012: Fairest #5 -- 20,371 (- 3.7%)
08/2012: Fairest #6 -- 19,446 (- 4.5%)
09/2012: Fairest #7 -- 18,626 (- 4.2%)
10/2012: Fairest #8 -- 18,376 (- 1.3%)
11/2012: Fairest #9 -- 17,417 (- 5.2%)
12/2012: Fairest #10 -- 16,919 (- 2.9%)
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6 Monate: -20.0%

Die Position der bestverkauften Vertigo-Monatsserie hat seit März 2012 Fairest inne, ein Fables-Spinoff. Angesichts der Tatsache, dass Fables-Erfinder Bill Willingham und der beliebte Zeichner Phil Jimenez die Serie nach der fünften Ausgabe in die Obhut anderer, weniger verkaufsträchtiger Kreativer gaben, haben die Zahlen bislang keine allzu großen Einbrüche erleiden müssen.

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137 - TEAM 7
09/2012: Team 7 #0 -- 34,503
10/2012: Team 7 #1 -- 27,661 (-19.8%)
11/2012: Team 7 #2 -- 19,510 (-29.5%)
12/2012: Team 7 #3 -- 17,090 (-12.4%)

Diese Neuauflage eines untergeordneten Konzepts aus dem mittlerweile im DC-Mainstream aufgegangenen WildStorm-Universum verliert -- man hätte es ahnen können -- weiterhin rapide an Lesern. (Update: Auch Team 7 wird im Mai eingestellt.)

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112 - BATMAN: ARKHAM UNHINGED
04/2012: Arkham Unhinged #1 -- 31,170
05/2012: Arkham Unhinged #2 -- 25,215 (-19.1%)
06/2012: Arkham Unhinged #3 -- 23,322 (- 7.5%)
07/2012: Arkham Unhinged #4 -- 21,809 (- 6.5%)
08/2012: Arkham Unhinged #5 -- 21,059 (- 3.4%)
09/2012: Arkham Unhinged #6 -- 20,259 (- 3.8%)
10/2012: Arkham Unhinged #7 -- 19,890 (- 1.8%)
11/2012: Arkham Unhinged #8 -- 18,393 (- 7.5%)
12/2012: Arkham Unhinged #9 -- 17,220 (- 6.4%)
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6 Monate: -26.2%

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110 - BATMAN BEYOND UNLIMITED
02/2012: Unlimited #1 -- 26,589 (+21.8%) [30,683]
03/2012: Unlimited #2 -- 23,570 (-11.4%)
04/2012: Unlimited #3 -- 24,196 (+ 2.7%)
05/2012: Unlimited #4 -- 24,356 (+ 0.7%)
06/2012: Unlimited #5 -- 24,058 (- 1.2%)
07/2012: Unlimited #6 -- 22,555 (- 6.3%)
08/2012: Unlimited #7 -- 21,219 (- 5.9%)
09/2012: Unlimited #8 -- 20,897 (- 1.5%)
10/2012: Unlimited #9 -- 19,877 (- 4.9%)
11/2012: Unlimited #10 -- 19,004 (- 4.4%)
12/2012: Unlimited #11 -- 18,089 (- 4.8%)
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6 Monate: -32.0%

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108 - SMALLVILLE SEASON 11
05/2012: Smallville S11 #1 -- 27,004
06/2012: Smallville S11 #2 -- 22,468 (-16.8%)
07/2012: Smallville S11 #3 -- 20,864 (- 7.1%)
08/2012: Smallville S11 #4 -- 19,861 (- 4.8%)
09/2012: Smallville S11 #5 -- 19,499 (- 1.8%)
10/2012: Smallville S11 #6 -- 19,663 (+ 0.8%)
11/2012: Smallville S11 #7 -- 19,104 (- 2.8%)
12/2012: Smallville S11 #8 -- 18,633 (- 2.5%)
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6 Monate: -17.1%

Mit Batman: Arkham Unhinged, Batman Beyond Unlimited und Smallville Season 11 hat DC drei weitere Serien am Start, die zunächst digital erschienene Comics in gedruckter Form präsentieren. Obwohl die Verluste in den letzten beiden Monaten teilweise hoch ausfallen, bewegen sich alle drei Titel weiterhin auf einem respektablen kommerziellen Niveau.

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106 - ALL STAR WESTERN
12/2007: Jonah Hex #26 -- 14,088
12/2008: Jonah Hex #38 -- 12,132
12/2009: Jonah Hex #50 -- 15,131
12/2010: Jonah Hex #62 -- 10,899
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12/2011: ASW #4 -- 29,349 (- 10.5%)
01/2012: ASW #5 -- 27,206 (- 7.3%)
02/2012: ASW #6 -- 26,170 (- 3.8%)
03/2012: ASW #7 -- 25,349 (- 3.1%)
04/2012: ASW #8 -- 25,040 (- 1.2%)
05/2012: ASW #9 -- 31,413 (+ 25.5%)
06/2012: ASW #10 -- 25,334 (- 19.4%)
07/2012: ASW #11 -- 23,572 (- 7.0%)
08/2012: ASW #12 -- 22,767 (- 3.4%)
09/2012: ASW #0 -- 25,388 (+ 11.5%)
10/2012: ASW #13 -- 21,481 (- 15.4%)
11/2012: ASW #14 -- 20,186 (- 6.0%)
12/2012: ASW #15 -- 19,190 (- 4.9%)
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6 Monate: - 24.3%
1 Jahr : - 17.8%
2 Jahre : + 76.1%
5 Jahre : + 36.2%

Die Westernserie der Co-Autoren Jimmy Palmiotti und Justin Gray, 2005 als Jonah Hex gestartet, gehört zu den DC-Titeln, die unterm Strich am meisten von dem "New 52"-Neustart profitieren konnten. Auch hier ist über die letzten sechs Monate ein deutlicher Abwärtstrend sichtbar, aber im Vergleich zur letzten Ausgabe vor dem Neustart verzeichnet die Reihe nach wie vor ein Plus von immerhin rund 85 Prozent.

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99 - GREEN ARROW
12/2007: Arrow/Canary #3 -- 40,321
12/2008: Arrow/Canary #15 -- 24,526
12/2009: Arrow&Canary #27 -- 16,904
11/2010: Green Arrow #6 -- 39,575
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12/2011: Green Arrow #4 -- 37,116 (- 20.9%)
01/2012: Green Arrow #5 -- 33,593 (- 9.5%)
02/2012: Green Arrow #6 -- 30,097 (- 10.4%)
03/2012: Green Arrow #7 -- 29,004 (- 3.6%)
04/2012: Green Arrow #8 -- 27,433 (- 5.4%)
05/2012: Green Arrow #9 -- 26,966 (- 1.7%)
06/2012: Green Arrow #10 -- 25,769 (- 4.4%)
07/2012: Green Arrow #11 -- 24,646 (- 4.4%)
08/2012: Green Arrow #12 -- 23,126 (- 6.2%)
09/2012: Green Arrow #0 -- 28,408 (+ 22.8%)
10/2012: Green Arrow #13 -- 22,057 (- 22.4%)
11/2012: Green Arrow #14 -- 21,825 (- 1.1%)
12/2012: Green Arrow #15 -- 20,672 (- 5.3%)
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6 Monate: - 19.8%
1 Jahr : - 44.3%
2 Jahre : - 47.8%
5 Jahre : - 48.7%

Green Arrow liegt zwar noch einige Tausend Exemplare über seinem Tiefstand von vor etwa drei Jahren, eine Stabilisierung der Verkaufszahlen ist aber auch nach der Verpflichtung von Autorin Ann Nocenti nicht in Sicht. Ab April soll sich daher ausgerechnet Jeff Lemire als bereits sechster Autor seit dem Neustart vom September 2011 an der Serie versuchen.

Ob so ein kluger Umgang mit einem vielversprechenden Nachwuchsautor aussieht, darf hinterfragt werden. Lemire, der bei DC mit Animal Man gute Absatzzahlen erreicht und mit Sweet Tooth zumindest die Kritiker auf seiner Seite hat, sprang ja bereits bei Justice League Dark und Constantine unter ähnlich ungünstigen Umständen in die Bresche. Ein Talent wie ihn so fahrlässig als Feuerwehrmann zu verheizen, schadet seinem Namen mehr, als es den betreffenden Serien nützt.

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94 - JSA LIBERTY FILES: THE WHISTLING SKULL
12/2012: Whistling Skull #1 of 6 -- 21,370

Dieser Sechsteiler von Autor B. Clay Moore und Zeichner Tony Harris, der vor kurzem mit wirren Aussagen über weibliche Fans von sich reden machte, war ursprünglich als eigenständige Miniserie bei WildStorm geplant. Nachdem das Label ausgemustert worden war, entschied man sich kurzerhand, den Stoff so umzuarbeiten, dass er als Fortsetzung der "Elseworlds"-Reihe JSA: The Liberty File aus dem Jahr 2000 funktioniert, an der Harris ebenfalls beteiligt war. In Anbetracht all dessen fallen die Verkaufszahlen unerwartet hoch aus, auch wenn man das 1:10-Variant-Cover mit einberechnet. Das ist mindestens das Dreifache dessen, was die Serie vermutlich bei WildStorm erzielt hätte.

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96 - PHANTOM STRANGER
09/2012: Phantom Stranger #0 -- 40,103
10/2012: Phantom Stranger #1 -- 33,350 (-16.8%)
11/2012: Phantom Stranger #2 -- 24,979 (-25.1%)
12/2012: Phantom Stranger #3 -- 23,378 (- 6.4%)

Im Vergleich zu den Abstürzen von Sword of Sorcery und Team 7, die ebenfalls zu der zweiten Welle von Ersatz-"New 52"-Serien gehören, scheinen sich die Zahlen von The Phantom Stranger mit der dritten (bzw. vierten) Ausgabe recht schnell einzupegeln. Auch hier sind Variant-Cover-Ausgaben im Spiel -- diesmal im Verhältnis 1:25 pro Fachhändler --, aber sollte sich die Reihe tatsächlich oberhalb der 20.000-Einheiten-Grenze stabilisieren, wäre das ein kleiner Erfolg für DC.

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88 - BIRDS OF PREY
12/2007: Birds of Prey #113 -- 24,717
12/2008: Birds of Prey #125 -- 20,161
12/2010: Birds of Prey #7 -- 33,114
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12/2011: Birds of Prey #4 -- 34,460 (- 15.7%)
01/2012: Birds of Prey #5 -- 31,700 (- 8.0%)
02/2012: Birds of Prey #6 -- 30,376 (- 4.2%)
03/2012: Birds of Prey #7 -- 29,196 (- 3.9%)
04/2012: Birds of Prey #8 -- 28,661 (- 1.8%)
05/2012: Birds of Prey #9 -- 41,521 (+ 44.9%)
06/2012: Birds of Prey #10 -- 28,457 (- 31.5%)
07/2012: Birds of Prey #11 -- 27,389 (- 3.8%)
08/2012: Birds of Prey #12 -- 26,587 (- 2.9%)
09/2012: Birds of Prey #0 -- 30,574 (+ 15.0%)
10/2012: Birds of Prey #13 -- 25,851 (- 15.5%)
11/2012: Birds of Prey #14 -- 24,904 (- 3.7%)
12/2012: Birds of Prey #15 -- 24,026 (- 3.5%)
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6 Monate: - 15.6%
1 Jahr : - 30.3%
2 Jahre : - 27.5%
5 Jahre : - 2.8%

Bei Birds of Prey lässt sich ein relativ langsamer, mehr oder weniger stetiger Abwärtstrend beobachten, von den Ausgaben 9 (einem Crossover) und 0 abgesehen. Wie bei Constantine wurde auch hier für die März-Ausgabe ein neuer Autor angekündigt, der sich offenbar auf Ermutigung DCs aufwendig darum beworben hatte, jedoch kurz vor Erscheinen seines ersten Hefts wieder gefeuert und durch eine Autorin ersetzt wurde, die nach eigenem Bekunden völlig überrascht und unvorbereitet war.

Der einzig positive Effekt dieser Häufung redaktioneller Kurzschlussentscheidungen, wie man sie unter der Ägide von Dan DiDio bei DC beobachten kann, ist wohl der, dass die Rufschädigung der freien Mitarbeiter, die hier vollkommen sorglos und immer wieder schikaniert werden, nicht ganz so groß ausfällt; es muss wohl in erster Linie am Verlag liegen, was sich hier seit Jahren abspielt.

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84 - LEGENDS OF THE DARK KNIGHT
10/2012: LotDK #1 -- 42,904
11/2012: LotDK #2 -- 30,085 (-29.9%)
12/2012: LotDK #3 -- 25,710 (-14.5%)

Auch bei Legends of the Dark Knight handelt es sich um einen Versuch, bereits digital veröffentlichte Comics noch einmal als Printversion zu verkaufen. Trotz der großen -- wenn auch bekanntlich nicht ungewöhnlichen -- Absatzeinbrüche nach dem ersten und dem zweiten Heft kann Legends weiterhin sehr ordentliche Verkaufszahlen aufweisen und hält sich unangefochten an der Spitze dieser mittlerweile sechs Monatsserien umfassenden Sparte, die weiter ausgebaut wird.

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79 - SUPERBOY
12/2010: Superboy #2 -- 31,761
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12/2011: Superboy #4 -- 40,002 (- 15.7%)
01/2012: Superboy #5 -- 37,419 (- 6.5%)
02/2012: Superboy #6 -- 34,520 (- 7.8%)
03/2012: Superboy #7 -- 33,050 (- 4.3%)
04/2012: Superboy #8 -- 31,900 (- 3.5%)
05/2012: Superboy #9 -- 34,838 (+ 9.2%)
06/2012: Superboy #10 -- 31,358 (- 10.0%)
07/2012: Superboy #11 -- 29,677 (- 5.4%)
08/2012: Superboy #12 -- 27,518 (- 7.3%)
09/2012: Superboy #0 -- 31,840 (+ 15.7%)
10/2012: Superboy #13 -- 25,726 (- 19.2%)
11/2012: Superboy #14 -- 28,017 (+ 8.9%)
12/2012: Superboy #15 -- 27,619 (- 1.4%)
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6 Monate: - 11.9%
1 Jahr : - 31.0%
2 Jahre : - 13.0%

Dank der Crossover-Geschichte "H'el on Earth", die im November begann und noch bis in den Februar die Serien Superman, Supergirl und eben Superboy miteinander verknüpft, halten sich die Absatzzahlen weiter knapp zweitausend Exemplare über dem Normalniveau vom Oktober. Ob das längerfristig zu einer Stabilisierung gereichen wird, darf jedoch bezweifelt werden.

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77 - JUSTICE LEAGUE DARK
12/2011: Justice League Dark #4 -- 44,750 (-13.4%)
01/2012: Justice League Dark #5 -- 40,996 (- 8.4%)
02/2012: Justice League Dark #6 -- 38,360 (- 6.4%)
03/2012: Justice League Dark #7 -- 36,089 (- 5.9%)
04/2012: Justice League Dark #8 -- 35,022 (- 3.0%)
05/2012: Justice League Dark #9 -- 34,649 (- 1.1%)
06/2012: Justice League Dark #10 -- 33,238 (- 4.1%)
07/2012: Justice League Dark #11 -- 31,792 (- 4.4%)
08/2012: Justice League Dark #12 -- 30,754 (- 3.3%)
09/2012: Justice League Dark #0 -- 34,287 (+11.5%)
10/2012: Justice League Dark #13 -- 30,008 (-12.5%)
11/2012: Justice League Dark #14 -- 28,966 (- 3.5%)
12/2012: Justice League Dark #15 -- 27,712 (- 4.3%)
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6 Monate: -16.6%
1 Jahr : -38.1%

Seit Mai 2012 schreibt Jeff Lemire, DCs neues Mädchen für alles, die Serie. Den Absturz der Verkaufszahlen scheint das zwar verlangsamt zu haben, mehr aber auch nicht. Lemire hat sich zweifelsohne ein gewisses Standing erarbeitet, aber um mal eben bei angezählten Titeln wie Justice League Dark, Green Arrow oder Constantine als Feuerwehrmann einzuspringen, dazu fehlt ihm dann doch der kommerzielle Zug, wie man hier ganz deutlich sieht.

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70 - SUPERGIRL
12/2007: Supergirl #24 -- 37,922
12/2008: Supergirl #36 -- 45,491
12/2009: Supergirl #48 -- 28,176
12/2010: Supergirl #59 -- 22,606
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12/2011: Supergirl #4 -- 44,180 (- 13.0%)
01/2012: Supergirl #5 -- 41,446 (- 6.2%)
02/2012: Supergirl #6 -- 38,719 (- 6.6%)
03/2012: Supergirl #7 -- 37,041 (- 4.3%)
04/2012: Supergirl #8 -- 36,042 (- 2.7%)
05/2012: Supergirl #9 -- 35,129 (- 2.5%)
06/2012: Supergirl #10 -- 33,309 (- 5.2%)
07/2012: Supergirl #11 -- 31,879 (- 4.3%)
08/2012: Supergirl #12 -- 30,420 (- 4.6%)
09/2012: Supergirl #0 -- 34,457 (+ 13.3%)
10/2012: Supergirl #13 -- 29,450 (- 14.5%)
11/2012: Supergirl #14 -- 31,270 (+ 6.2%)
12/2012: Supergirl #15 -- 30,814 (- 1.5%)
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6 Monate: - 7.5%
1 Jahr : - 30.3%
2 Jahre : + 36.3%
5 Jahre : - 18.7%

Supergirl verkauft sich um einige Tausend Einheiten besser als der kleine Bruder und profitiert bei einem Plus von etwa 1.300 abgesetzten Exemplaren gegenüber dem Oktoberheft daher auch weniger stark von "H'el on Earth" als Superboy.

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67 - WORLDS' FINEST
05/2012: Worlds' Finest #1 -- 69,531
06/2012: Worlds' Finest #2 -- 51,510 (-25.9%)
07/2012: Worlds' Finest #3 -- 45,514 (-11.6%)
08/2012: Worlds' Finest #4 -- 39,629 (-12.9%)
09/2012: Worlds' Finest #0 -- 42,770 (+ 7.9%)
10/2012: Worlds' Finest #5 -- 35,951 (-15.9%)
11/2012: Worlds' Finest #6 -- 34,338 (- 4.5%)
12/2012: Worlds' Finest #7 -- 32,010 (- 6.8%)
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6 Monate: -37.9%

Neben Legion of Super-Heroes ist Worlds' Finest das zweite Standbein des ehemaligen DC-Kopfes Paul Levitz, und auch hier findet ein halsbrecherischer Absturz der Verkaufszahlen seine Fortsetzung.

Ab Februar werden zudem die 1:25-Variant-Editionen wegfallen, mit denen die Absätze seit Beginn angekurbelt werden sollten.

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66 - ANIMAL MAN
12/2011: Animal Man #4 -- 42,630 (-13.3%)
01/2012: Animal Man #5 -- 40,573 (- 4.8%)
02/2012: Animal Man #6 -- 38,504 (- 5.1%)
03/2012: Animal Man #7 -- 36,860 (- 4.3%)
04/2012: Animal Man #8 -- 36,369 (- 1.3%)
05/2012: Animal Man #9 -- 35,699 (- 1.8%)
06/2012: Animal Man #10 -- 34,992 (- 2.0%)
07/2012: Animal Man #11 -- 33,909 (- 3.1%)
08/2012: Animal Man #12 -- 34,549 (+ 1.9%)
09/2012: Animal Man #0 -- 38,295 (+10.8%)
10/2012: Animal Man #13 -- 34,303 (-10.4%)
11/2012: Animal Man #14 -- 33,503 (- 2.3%)
12/2012: Animal Man #15 -- 32,013 (- 4.5%)
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6 Monate: - 8.5%
1 Jahr : -24.9%

Die Serie, mit der sich Jeff Lemire bei DC für höhere Aufgaben empfohlen hat, verzeichnet trotz des "Rotworld"-Crossovers mit Swamp Thing den stärksten Einbruch der Verkaufszahlen seit Februar. Hat die Verbandelung zweier bislang starker eigenständiger Titel hier vielleicht sogar geschadet?

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64 - SWAMP THING
12/2011: Swamp Thing #4 -- 44,660 (-14.6%)
01/2012: Swamp Thing #5 -- 43,806 (- 1.9%)
02/2012: Swamp Thing #6 -- 41,235 (- 5.9%)
03/2012: Swamp Thing #7 -- 40,268 (- 2.4%)
04/2012: Swamp Thing #8 -- 39,431 (- 2.1%)
05/2012: Swamp Thing #9 -- 39,385 (- 0.1%)
06/2012: Swamp Thing #10 -- 37,383 (- 5.1%)
07/2012: Swamp Thing #11 -- 36,257 (- 3.0%)
08/2012: Swamp Thing #12 -- 36,696 (+ 1.2%)
09/2012: Swamp Thing #0 -- 40,123 (+ 9.3%)
10/2012: Swamp Thing #13 -- 36,069 (-10.1%)
11/2012: Swamp Thing #14 -- 42,036 (+16.5%)
12/2012: Swamp Thing #15 -- 33,916 (-19.3%)
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6 Monate: - 9.3%
1 Jahr : -24.1%

Noch stärker als bei Animal Man stellt sich diese Frage bei Scott Snyders Swamp Thing, wo der Einbruch deutlicher ausfällt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass DC sich bei der Einschätzung des Publikums der beiden Ex-Vertigo-Reihen verzockt haben könnte. Ob es so ist, wird sich im weiteren Verlauf zeigen.

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60 - BATWOMAN
12/2011: Batwoman #4 -- 52,757 (-14.9%)
01/2012: Batwoman #5 -- 51,924 (- 1.6%)
02/2012: Batwoman #6 -- 49,227 (- 5.2%)
03/2012: Batwoman #7 -- 46,874 (- 4.8%)
04/2012: Batwoman #8 -- 45,341 (- 3.3%)
05/2012: Batwoman #9 -- 43,942 (- 3.1%)
06/2012: Batwoman #10 -- 41,014 (- 6.7%)
07/2012: Batwoman #11 -- 38,980 (- 5.0%)
08/2012: Batwoman #12 -- 38,064 (- 2.4%)
09/2012: Batwoman #0 -- 41,684 (+ 9.5%)
10/2012: Batwoman #13 -- 37,315 (-10.5%)
11/2012: Batwoman #14 -- 36,395 (- 2.5%)
12/2012: Batwoman #15 -- 34,964 (- 3.9%)
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6 Monate: -14.8%
1 Jahr : -33.7%

Die Serie hatte einen guten Start, konnte sich aber bisher nicht stabilisieren. Bald dürfte DC ein Zeichner wie J.H. Williams III zu teuer für Batwoman werden, wenn die Verkaufszahlen weiter sinken.

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59 - CATWOMAN
12/2007: Catwoman #74 -- 18,623
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12/2011: Catwoman #4 -- 45,581 (-12.7%)
01/2012: Catwoman #5 -- 44,034 (- 3.4%)
02/2012: Catwoman #6 -- 41,447 (- 5.9%)
03/2012: Catwoman #7 -- 39,608 (- 4.4%)
04/2012: Catwoman #8 -- 38,711 (- 2.3%)
05/2012: Catwoman #9 -- 49,726 (+28.5%)
06/2012: Catwoman #10 -- 37,158 (-25.3%)
07/2012: Catwoman #11 -- 35,551 (- 4.3%)
08/2012: Catwoman #12 -- 34,117 (- 4.0%)
09/2012: Catwoman #0 -- 39,117 (+14.7%)
10/2012: Catwoman #13 -- 40,147 (+ 2.6%) [60,257]
11/2012: Catwoman #14 -- 63,653 (+58.6%)
12/2012: Catwoman #15 -- 35,020 (-45.0%)
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6 Monate: - 5.8%
1 Jahr : - 23.2%
5 Jahre : + 88.1%

Bei Catwoman täuscht der gewaltige Einbruch, denn die Zahlen sind immer noch besser als im August. Danach folgten die Nullnummer sowie, in den Heften 13 und 14, das über alle Maßen erfolgreiche "Death of the Family"-Crossover. Wobei der Erfolg solcher Gimmicks grundsätzlich zweifelhaft ist, denn nachhaltigen Schub für die Verkaufszahlen betroffener Titel bringen Crossover bis heute nicht. Schlimmstenfalls kann die Unterbrechung eigenständiger Erzählstränge sogar mehr treue Leser vergraulen als hinzugewinnen und so mittelfristig zu einer Destabilisierung der Verkaufszahlen führen.

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68 - TALON
09/2012: Talon #0 -- 59,691
10/2012: Talon #1 -- 55,737 (- 6.6%)
11/2012: Talon #2 -- 41,250 (-26.0%)
12/2012: Talon #3 -- 35,034 (-15.1%)

Verluste in dieser Größenordnung sind bei den ersten drei, vier Ausgaben einer Serie grundsätzlich zu erwarten. Da es sich bei Talon um ein Batman-Spinoff mit direkter Beteiligung von Scott Snyder handelt, hat sich DC hier aber vielleicht etwas mehr versprochen. Andererseits: Auch Talon 3 ist in der ersten Januarwoche erschienen (siehe oben), vielleicht täuschen die Zahlen also.

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55 - RED LANTERNS
12/2011: Red Lanterns #4 -- 50,271 (-17.4%)
01/2012: Red Lanterns #5 -- 46,992 (- 6.5%)
02/2012: Red Lanterns #6 -- 43,450 (- 7.5%)
03/2012: Red Lanterns #7 -- 41,628 (- 4.2%)
04/2012: Red Lanterns #8 -- 40,189 (- 3.5%)
05/2012: Red Lanterns #9 -- 39,215 (- 2.4%)
06/2012: Red Lanterns #10 -- 38,005 (- 3.1%)
07/2012: Red Lanterns #11 -- 36,462 (- 4.1%)
08/2012: Red Lanterns #12 -- 35,070 (- 3.8%)
09/2012: Red Lanterns #0 -- 38,928 (+11.0%)
10/2012: Red Lanterns #13 -- 42,804 (+10.0%)
11/2012: Red Lanterns #14 -- 40,779 (- 4.7%)
12/2012: Red Lanterns #15 -- 39,071 (- 4.2%)
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6 Monate: + 2.8%
1 Jahr : -22.3%

Der Absatz bleibt im Vergleich zur August-Ausgabe deutlich erhöht dank des "Rise of the Third Army"-Crossovers. Allerdings ist hier auch eine 1:25-Variante im Spiel, mit der Red Lanterns seit Ausgabe 13 jeden Monat gepusht wird.

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56 - BEFORE WATCHMEN: MOLOCH
11/2012: Moloch #1 of 2 -- 65,876
12/2012: Moloch #2 of 2 -- 41,523 (-37.0%)

Anfänglich hatte sich der US-Fachhandel noch fleißig eingedeckt mit den Heften von DCs Watchmen-Vorgeschichten, inzwischen macht sich Ernüchterung breit. Moloch, geschrieben von J. Michael Straczynski und gezeichnet von Eduardo Risso, fiel schon mit seiner Erstausgabe weit hinter den anderen Before-Watchmen-Titel zurück, den Absturz der Zahlen mit Heft 2 hat dies allerdings auch nicht gemildert.

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52 - WONDER WOMAN
12/2007: Wonder Woman #15 -- 44,628
12/2008: Wonder Woman #27 -- 32,322
12/2009: Wonder Woman #39 -- 26,152
12/2010: Wonder Woman #605 -- 35,495
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12/2011: Wonder Woman #4 -- 57,675 (- 12.1%)
01/2012: Wonder Woman #5 -- 57,626 (- 0.1%)
02/2012: Wonder Woman #6 -- 54,190 (- 6.0%)
03/2012: Wonder Woman #7 -- 51,314 (- 5.3%)
04/2012: Wonder Woman #8 -- 50,450 (- 1.7%)
05/2012: Wonder Woman #9 -- 48,750 (- 3.4%)
06/2012: Wonder Woman #10 -- 47,229 (- 3.1%)
07/2012: Wonder Woman #11 -- 45,669 (- 3.3%)
08/2012: Wonder Woman #12 -- 44,584 (- 2.4%)
09/2012: Wonder Woman #0 -- 49,778 (+ 11.7%)
10/2012: Wonder Woman #13 -- 43,731 (- 12.2%)
11/2012: Wonder Woman #14 -- 42,384 (- 3.1%)
12/2012: Wonder Woman #15 -- 41,641 (- 1.8%)
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6 Monate: - 11.8%
1 Jahr : - 27.8%
2 Jahre : + 17.3%
5 Jahre : - 6.7%

Die Zahlen für Brian Azzarellos Wonder Woman scheinen sich langsam zu stabilisieren, wobei es noch einige Hefte abzuwarten gilt, bevor man das mit Sicherheit sagen kann. Über die letzten fünf Jahre betrachtet, steht Wonder Woman nach wie vor gut da, auch wenn der Direktvergleich mit Gail Simones Version von 2007 leicht negativ ausfällt.

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49 - GREEN LANTERN: NEW GUARDIANS
12/2010: Emerald Warriors #5 -- 44,077
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12/2011: New Guardians #4 -- 53,305 (-10.8%)
01/2012: New Guardians #5 -- 52,305 (- 1.9%)
02/2012: New Guardians #6 -- 50,319 (- 3.8%)
03/2012: New Guardians #7 -- 48,422 (- 3.8%)
04/2012: New Guardians #8 -- 47,320 (- 2.3%)
05/2012: New Guardians #9 -- 46,237 (- 2.3%)
06/2012: New Guardians #10 -- 44,404 (- 4.0%)
07/2012: New Guardians #11 -- 42,929 (- 3.3%)
08/2012: New Guardians #12 -- 41,479 (- 3.4%)
09/2012: New Guardians #0 -- 46,718 (+12.6%)
10/2012: New Guardians #13 -- 48,500 (+ 3.8%)
11/2012: New Guardians #14 -- 47,062 (- 3.0%)
12/2012: New Guardians #15 -- 45,136 (- 4.1%)
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6 Monate: + 1.7%
1 Jahr : -15.3%
2 Jahre : + 2.4%

Auch bei New Guardians schlägt "Rise of the Third Army" trotz fallender Zahlen noch immer mit einem Plus von knapp 4.000 Einheiten gegenüber dem Augustheft zu Buche.

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46 - FLASH
12/2007: Flash #235 -- 43,788
12/2008: Flash #247 -- 26,498
12/2009: --
12/2010: Flash #7 -- 56,304
12/2010: Flash #8 -- 53,975
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12/2011: Flash #4 -- 77,336 (- 14.5%)
01/2012: Flash #5 -- 71,611 (- 7.4%)
02/2012: Flash #6 -- 68,061 (- 5.0%)
03/2012: Flash #7 -- 64,975 (- 4.5%)
04/2012: Flash #8 -- 63,702 (- 2.0%)
05/2012: Flash #9 -- 62,807 (- 1.4%)
06/2012: Flash #10 -- 55,681 (- 11.4%)
07/2012: Flash #11 -- 53,674 (- 3.6%)
08/2012: Flash #12 -- 51,779 (- 3.5%)
09/2012: Flash #0 -- 56,890 (+ 9.9%)
10/2012: Flash #13 -- 49,936 (- 12.2%)
11/2012: Flash #14 -- 48,012 (- 3.9%)
12/2012: Flash #15 -- 45,925 (- 4.4%)
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6 Monate: - 17.5%
1 Jahr : - 40.6%
2 Jahre : - 16.7%
5 Jahre : + 4.9%

Flash hingegen rutscht weiter ab und befindet sich derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit vier Jahren.

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44 - BEFORE WATCHMEN: NITE OWL
06/2012: Nite Owl #1 of 4 -- 112,255
07/2012: --
08/2012: Nite Owl #2 of 4 -- 66,290 (-41.0%)
09/2012: Nite Owl #3 of 4 -- 53,270 (-19.6%)
10/2012: --
11/2012: --
12/2012: Nite Owl #4 of 4 -- 46,928 (-11.9%)
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6 Monate: -58.2%

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43 - BEFORE WATCHMEN: MINUTEMEN
06/2012: Minutemen #1 of 6 -- 119,463
07/2012: Minutemen #2 of 6 -- 76,409 (-36.0%)
08/2012: Minutemen #3 of 6 -- 57,208 (-25.1%)
09/2012: --
10/2012: Minutemen #4 of 6 -- 53,270 (- 6.9%)
11/2012: --
12/2012: Minutemen #5 of 6 -- 47,627 (-10.6%)
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6 Monate: -60.1%

Die Zahlen legen nahe, dass die amerikanischen Fachhändler die Nachfrage nach Before Watchmen stark überschätzt haben. In einer kürzlich vom Vertrieb Diamond veröffentlichten Liste der 500 meistverkauften US-Hefte des Jahres 2012 schafft es als einziges Before-Watchmen-Heft trotzdem nur die Debütausgabe von Darwyn Cookes Minutemen unter die Top 50 -- nämlich auf Rang 47.

Das Projekt ist wohl selbst für den konservativen Geschmack des US-Fachmarkts zu ideenlos, um aus dem prestigeträchtigen Titel entsprechend Kapital schlagen zu können.

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41 - GREEN LANTERN CORPS
12/2007: Green Lantern Corps #19 -- 50,516
12/2008: Green Lantern Corps #31 -- 44,033
12/2009: Green Lantern Corps #43 -- 77,774
12/2010: Green Lantern Corps #55 -- 54,387
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12/2011: Green Lantern Corps #4 -- 57,180 (-12.6%)
01/2012: Green Lantern Corps #5 -- 54,088 (- 5.4%)
02/2012: Green Lantern Corps #6 -- 51,168 (- 5.4%)
03/2012: Green Lantern Corps #7 -- 48,692 (- 4.8%)
04/2012: Green Lantern Corps #8 -- 47,584 (- 2.3%)
05/2012: Green Lantern Corps #9 -- 46,336 (- 2.6%)
06/2012: Green Lantern Corps #10 -- 44,615 (- 3.7%)
07/2012: Green Lantern Corps #11 -- 42,996 (- 3.6%)
08/2012: Green Lantern Corps #12 -- 41,778 (- 2.8%)
09/2012: Green Lantern Corps #0 -- 47,309 (+13.2%)
10/2012: Green Lantern Corps #13 -- 50,773 (+ 7.3%)
11/2012: Green Lantern Corps #14 -- 49,594 (- 2.3%)
12/2012: Green Lantern Corps #15 -- 47,841 (- 3.5%)
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6 Monate: + 7.2%
1 Jahr : -16.3%
2 Jahre : -12.0%
5 Jahre : - 5.3%

Ein weiterer Green-Lantern-Ableger, der dank "Rise of the Third Army" sowie einer 1:25-Variant-Cover-Ausgabe weiter einen stattlichen Zuwachs gegenüber der letzten regulären Nummer im August verbuchen kann.

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40 - BEFORE WATCHMEN: DOCTOR MANHATTAN
08/2012: Dr. Manhattan #1 of 4 -- 86,197
09/2012: --
10/2012: Dr. Manhattan #2 of 4 -- 57,226 (-33.6%)
11/2012: --
12/2012: Dr. Manhattan #3 of 4 -- 48,909 (-14.5%)

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20 - BEFORE WATCHMEN: COMEDIAN
06/2012: Comedian #1 of 6 -- 115,713
07/2012: Comedian #2 of 6 -- 70,762 (-38.9%)
08/2012: --
09/2012: Comedian #3 of 6 -- 55,114 (-22.1%)
10/2012: --
11/2012: --
09/2012: Comedian #4 of 6 -- 50,073 (- 9.2%)
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6 Monate: -56.7%

Zwei weitere Watchmen-Ableger, bei deren Bestellungen der Fachhandel nach wie vor fleißig streichen muss -- und den Boden der tatsächlichen Nachfrage im Dezember wohl noch immer nicht erreicht hat. Die Verkäufe von Before Watchmen werden zusätzlich mit 1:25-Varianten unterstützt.

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37 - SUPERMAN
12/2007: Superman #671 -- 45,290
12/2008: Superman #683 -- 55,287
12/2009: Superman #695 -- 32,482
12/2010: Superman #706 -- 43,027
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12/2011: Superman #4 -- 76,532 (- 11.4%)
01/2012: Superman #5 -- 73,719 (- 3.7%)
02/2012: Superman #6 -- 69,633 (- 5.5%)
03/2012: Superman #7 -- 66,588 (- 4.4%)
04/2012: Superman #8 -- 64,486 (- 3.2%)
05/2012: Superman #9 -- 62,232 (- 3.5%)
06/2012: Superman #10 -- 59,081 (- 5.1%)
07/2012: Superman #11 -- 56,066 (- 5.1%)
08/2012: Superman #12 -- 53,326 (- 4.9%)
09/2012: Superman #0 -- 60,493 (+ 13.4%)
10/2012: Superman #13 -- 52,155 (- 13.8%)
11/2012: Superman #14 -- 52,572 (+ 0.8%)
12/2012: Superman #15 -- 51,225 (- 2.6%)
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6 Monate: - 13.3%
1 Jahr : - 33.1%
2 Jahre : + 19.1%
5 Jahre : + 13.1%

Anders als bei Superboy und Supergirl macht sich das "H'el on Earth"-Crossover bei Superman im zweiten Monat kaum noch bemerkbar. Die Verkaufszahlen profitieren nur in dem Sinn davon, dass der klare Abwärtstrend der Serie offenbar leicht gebremst wird.

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36 - BATMAN, INCORPORATED
12/2010: Batman, Inc. #2 -- 71,544 [72,957]
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12/2011: Lev Strikes #1 -- 43,048 (- 19.5%)
01/2012: --
02/2012: --
03/2012: --
04/2012: --
05/2012: Batman, Inc. #1 -- 96,486 (+124.1%)
06/2012: Batman, Inc. #2 -- 73,654 (- 23.7%)
07/2012: --
08/2012: Batman, Inc. #3 -- 66,720 (- 9.4%)
09/2012: Batman, Inc. #0 -- 66,112 (- 0.9%)
10/2012: Batman, Inc. #4 -- 60,888 (- 7.9%)
11/2012: Batman, Inc. #5 -- 58,172 (- 4.5%)
12/2012: Batman, Inc. #6 -- 52,636 (- 9.5%)
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6 Monate: -28.5%
1 Jahr : +22.3%
2 Jahre : -26.4%

Bei Grant Morrisons und Chris Burnhams Batman, Incorporated hingegen kann von einem gebremsten Abwärtstrend keine Rede sein. Nach einem guten Start ins "New 52"-Universum verliert die Reihe immer mehr an Boden. Die Verkaufszahlen lassen erahnen, dass Morrisons Entscheidung, demnächst etwas kürzer treten zu wollen, nicht zur Unzeit kommt.

Im Kalenderjahr 2012 ist der einst so inspirierte Schotte leider eher durch befremdliche Interview-Aussagen aufgefallen als durch seine Comics. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass auch Batman, Incorporated 6 zu den DC-Titeln gehört, die erst am 2. Januar 2013 offiziell erschienen sind. Dass dadurch der hier sichtbare Trend wesentlich verfälscht wurde, ist aber unwahrscheinlich, wenn man sich die Zahlen der letzten Monate anschaut.

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35 - BEFORE WATCHMEN: RORSCHACH
08/2012: Rorschach #1 of 4 -- 94,970
09/2012: --
10/2012: Rorschach #2 of 4 -- 62,788 (-33.9%)
11/2012: --
12/2012: Rorschach #3 of 4 -- 53,396 (-15.0%)

Auch Rorschach fügt sich ein ins generelle Muster der Watchmen-Ableger.

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34 - EARTH 2
05/2012: Earth 2 #1 -- 95,742 [102,490]
06/2012: Earth 2 #2 -- 75,936 (-20.7%) [ 84,740]
07/2012: Earth 2 #3 -- 74,892 (- 1.4%)
08/2012: Earth 2 #4 -- 67,393 (-10.0%)
09/2012: Earth 2 #0 -- 69,111 (+ 2.6%)
10/2012: Earth 2 #5 -- 61,529 (-11.0%)
11/2012: Earth 2 #6 -- 58,271 (- 4.8%)
12/2012: Earth 2 #7 -- 54,409 (- 6.6%)
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6 Monate: -28.4%

Unter den sechs ersten Ersatz-"New 52"-Titeln (die anderen fünf sind Worlds' Finest, G.I. Combat, Dial H, The Ravagers und Batman, Incorporated) verkauft sich Earth 2 noch am besten, aber einen soliden Sockel hat auch diese Serie noch nicht gefunden.

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30 - SUICIDE SQUAD
12/2007: Raise the Flag #1 of 8 -- 18,025
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12/2011: Suicide Squad #4 -- 34,550 (- 15.4%)
01/2012: Suicide Squad #5 -- 32,726 (- 5.3%)
02/2012: Suicide Squad #6 -- 30,834 (- 5.8%)
03/2012: Suicide Squad #7 -- 32,908 (+ 6.7%)
04/2012: Suicide Squad #8 -- 32,789 (- 0.4%)
05/2012: Suicide Squad #9 -- 32,581 (- 0.6%)
06/2012: Suicide Squad #10 -- 31,576 (- 3.1%)
07/2012: Suicide Squad #11 -- 29,809 (- 5.6%)
08/2012: Suicide Squad #12 -- 28,302 (- 5.1%)
09/2012: Suicide Squad #0 -- 31,875 (+ 12.6%)
10/2012: Suicide Squad #13 -- 27,644 (- 13.3%)
11/2012: Suicide Squad #14 -- 63,691 (+130.4%) [69,185]
12/2012: Suicide Squad #15 -- 57,132 (- 10.3%)
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6 Monate: + 80.9%
1 Jahr : + 65.4%
5 Jahre : +217.0%

Suicide Squad setzt im Zuge des "Death of the Family"-Crossovers weiterhin mehr als das Doppelte ab als üblich. Zudem konnte aufgrund der anhaltenden Nachfrage die November-Ausgabe ein zweites Mal in die Charts einsteigen und erreichte im Dezember mit zusätzlichen 5.494 Exemplaren Platz 258.

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24 - BATMAN: THE DARK KNIGHT
12/2010: Dark Knight #1 -- 89,985 [92,791]
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12/2011: Dark Knight #4 -- 78,689 (- 9.7%)
01/2012: Dark Knight #5 -- 76,824 (- 2.4%)
02/2012: Dark Knight #6 -- 77,140 (+ 0.4%) [80,464]
03/2012: Dark Knight #7 -- 75,297 (- 2.4%)
04/2012: Dark Knight #8 -- 74,287 (- 1.3%)
05/2012: Dark Knight #9 -- 82,169 (+ 10.6%)
06/2012: Dark Knight #10 -- 71,671 (- 12.8%)
07/2012: Dark Knight #11 -- 68,632 (- 4.2%)
08/2012: Dark Knight #12 -- 67,084 (- 2.3%)
09/2012: Dark Knight #0 -- 72,919 (+ 8.7%)
10/2012: Dark Knight #13 -- 65,271 (- 10.5%)
11/2012: Dark Knight #14 -- 62,792 (- 3.8%)
12/2012: Dark Knight #15 -- 60,569 (- 3.6%)
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6 Monate: - 15.5%
1 Jahr : - 23.0%

Es geht weiter relativ langsam aber stetig bergab.

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23 - ACTION COMICS
12/2007: Action Comics #860 -- 56,254
12/2008: Action Comics #872 -- 57,175
12/2009: Action Comics #884 -- 31,873
12/2010: Action Comics #896 -- 32,357
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12/2011: Action Comics #4 -- 112,839 (- 16.3%)
01/2012: Action Comics #5 -- 109,350 (- 3.1%)
02/2012: Action Comics #6 -- 96,592 (- 11.7%)
03/2012: Action Comics #7 -- 91,822 (- 4.9%)
04/2012: Action Comics #8 -- 87,980 (- 4.2%)
05/2012: Action Comics #9 -- 88,796 (+ 0.9%)
06/2012: Action Comics #10 -- 80,751 (- 9.1%)
07/2012: Action Comics #11 -- 76,232 (- 5.6%)
08/2012: Action Comics #12 -- 71,203 (- 6.6%)
09/2012: Action Comics #0 -- 78,626 (+ 10.4%)
10/2012: Action Comics #13 -- 67,241 (- 14.5%)
11/2012: Action Comics #14 -- 64,341 (- 4.3%)
12/2012: Action Comics #15 -- 61,298 (- 4.7%)
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6 Monate: - 24.1%
1 Jahr : - 45.7%
2 Jahre : + 89.4%
5 Jahre : + 9.0%

Mit Ausgabe 18 soll Grant Morrisons Zeit als Action-Comics-Autor enden. Bis dahin wird die Serie wohl noch die eine oder andere Feder lassen müssen.

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21 - RED HOOD AND THE OUTLAWS
12/2011: Red Hood #4 -- 44,278 (-11.7%)
01/2012: Red Hood #5 -- 42,560 (- 3.9%)
02/2012: Red Hood #6 -- 39,898 (- 6.3%)
03/2012: Red Hood #7 -- 38,630 (- 3.2%)
04/2012: Red Hood #8 -- 37,974 (- 1.7%)
05/2012: Red Hood #9 -- 54,220 (+42.8%)
06/2012: Red Hood #10 -- 37,044 (-31.7%)
07/2012: Red Hood #11 -- 35,820 (- 3.3%)
08/2012: Red Hood #12 -- 34,439 (- 3.9%)
09/2012: Red Hood #0 -- 39,511 (+14.7%)
10/2012: Red Hood #13 -- 35,420 (- 6.7%)
11/2012: Red Hood #14 -- 37,710 (+ 6.5%)
12/2012: Red Hood #15 -- 64,103 (+70.0%)
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6 Monate: +73.1%
1 Jahr : +44.8%

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17 - TEEN TITANS
12/2007: Teen Titans #54 -- 53,790
12/2008: Teen Titans #66 -- 36,808
12/2009: Teen Titans #78 -- 43,400
12/2010: Teen Titans #90 -- 25,997
-----------------------------------
12/2011: Teen Titans #4 -- 54,929 (- 9.6%)
01/2012: Teen Titans #5 -- 54,606 (- 0.6%)
02/2012: Teen Titans #6 -- 53,123 (- 2.7%)
03/2012: Teen Titans #7 -- 51,402 (- 3.2%)
04/2012: Teen Titans #8 -- 50,814 (- 1.1%)
05/2012: Teen Titans #9 -- 50,261 (- 1.1%)
06/2012: Teen Titans #10 -- 47,491 (- 5.5%)
07/2012: Teen Titans #11 -- 45,367 (- 4.5%)
08/2012: Teen Titans #12 -- 42,817 (- 5.6%)
09/2012: Teen Titans #0 -- 47,318 (+ 10.5%)
10/2012: Teen Titans #13 -- 41,059 (- 13.2%)
11/2012: Teen Titans #14 -- 39,745 (- 3.3%)
12/2012: Teen Titans #15 -- 68,707 (+ 72.9%)
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6 Monate: + 44.7%
1 Jahr : + 25.1%
2 Jahre : +164.3%
5 Jahre : + 27.7%

Red Hood and the Outlaws und Teen Titans kamen im Dezember in den Genuss des "Death of the Family"-Crossovers, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Händlerinteresse. Dass die Steigerungen von Dauer sind, ist auch hier nicht zu erwarten, aber Scott Lobdell, der beide Titel schreibt, sollte vielleicht trotzdem erwägen, seinem Kollegen Snyder einen Obstkorb zu schicken als Dankeschön für die doppelte Portion Tantiemen, die ihm demnächst ins Haus steht.

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16 - GREEN LANTERN
12/2007: Green Lantern #25 -- 90,545
12/2007: Green Lantern #26 -- 69,986
12/2008: Green Lantern #36 -- 64,755 [74,005]
12/2009: Green Lantern #49 -- 97,285
12/2010: Green Lantern #60 -- 76,360
12/2010: Green Lantern #61 -- 72,203
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12/2011: Green Lantern #4 -- 104,199 (-15.0%)
01/2012: Green Lantern #5 -- 97,878 (- 6.0%)
02/2012: Green Lantern #6 -- 94,087 (- 3.9%)
03/2012: Green Lantern #7 -- 90,232 (- 4.1%)
04/2012: Green Lantern #8 -- 88,335 (- 2.1%)
05/2012: Green Lantern #9 -- 87,601 (- 0.8%)
06/2012: Green Lantern #10 -- 80,615 (- 8.0%)
07/2012: Green Lantern #11 -- 78,708 (- 2.4%)
08/2012: Green Lantern #12 -- 77,187 (- 1.9%)
09/2012: Green Lantern #0 -- 89,909 (+16.5%)
10/2012: Green Lantern #13 -- 91,814 (+ 2.1%)
11/2012: Green Lantern #14 -- 78,499 (-14.5%)
12/2012: Green Lantern #15 -- 74,363 (- 5.3%)
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6 Monate: - 7.8%
1 Jahr : - 28.6%
2 Jahre : + 0.1%
5 Jahre : - 7.4%

Das Flaggschiff kann als einziger Green-Lantern-Titel kein Absatzplus gegenüber August mehr verbuchen, obwohl das "Rise of the Third Army"-Crossover in vollem Gange ist. Die Verkaufszahlen sind weiterhin gut, für Geoff-Johns-Verhältnisse aber mittlerweile unspektakulär.

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15 - NIGHTWING
12/2007: Nightwing #139 -- 49,291 [52,607]
12/2008: Nightwing #151 -- 35,210
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12/2011: Nightwing #4 -- 57,409 (-10.4%)
01/2012: Nightwing #5 -- 56,040 (- 2.4%)
02/2012: Nightwing #6 -- 53,036 (- 5.4%)
03/2012: Nightwing #7 -- 50,489 (- 4.8%)
04/2012: Nightwing #8 -- 52,063 (+ 3.1%) [61,711]
05/2012: Nightwing #9 -- 61,395 (+17.9%)
06/2012: Nightwing #10 -- 50,585 (-17.6%)
07/2012: Nightwing #11 -- 49,124 (- 2.9%)
08/2012: Nightwing #12 -- 47,484 (- 3.3%)
09/2012: Nightwing #0 -- 53,109 (+11.9%)
10/2012: Nightwing #13 -- 47,171 (-11.2%)
11/2012: Nightwing #14 -- 50,720 (+ 7.5%)
12/2012: Nightwing #15 -- 74,407 (+46.7%)
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6 Monate: +47.1%
1 Jahr : +29.6%
5 Jahre : +51.0%

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13 - BATGIRL
12/2008: Batgirl #6 of 6 -- 20,750
12/2009: Batgirl #5 -- 32,482
12/2010: Batgirl #16 -- 25,225
----------------------------------
12/2011: Batgirl #4 -- 59,972 (- 14.3%)
01/2012: Batgirl #5 -- 57,030 (- 4.9%)
02/2012: Batgirl #6 -- 53,151 (- 6.8%)
03/2012: Batgirl #7 -- 50,761 (- 4.5%)
04/2012: Batgirl #8 -- 48,878 (- 3.7%)
05/2012: Batgirl #9 -- 58,710 (+ 20.1%)
06/2012: Batgirl #10 -- 47,050 (- 19.9%)
07/2012: Batgirl #11 -- 45,004 (- 4.4%)
08/2012: Batgirl #12 -- 43,804 (- 2.7%)
09/2012: Batgirl #0 -- 50,441 (+ 15.2%)
10/2012: Batgirl #13 -- 50,074 (- 0.7%) [71,109]
11/2012: Batgirl #14 -- 77,468 (+ 54.7%)
12/2012: Batgirl #15 -- 75,341 (- 2.8%)
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6 Monate: + 60.1%
1 Jahr : + 25.6%
2 Jahre : +198.7%

Noch zwei "Death of the Family"-Crossover, wie sich anhand der Absatzschübe unschwer erkennen lässt. Trotzdem ließ man es sich bei DC nicht nehmen, die bei den Fans beliebte Autorin Gail Simone, die seit fast zehn Jahren diverse Monatsserien für den Verlag schreibt und seit September 2011 nur noch Batgirl betreut, im Dezember hochkant rauszuwerfen und ihr dies per E-Mail mitzuteilen. Ein Nachfolger stand offenbar auch schon fest, doch kurz vor Weihnachten, knapp zwei Wochen nach dem Rausschmiss, überlegte es sich die Redaktion noch einmal anders, holte die begeisterte Simone zurück und schickte stattdessen ihren designierten Nachfolger in die Wüste. (Der darf nun zusammen mit Jeff Lemire Constantine schreiben, wofür wiederum ein anderer bereits eingeplanter Autor kurzfristig wieder geschasst wurde; siehe oben.)

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12 - AQUAMAN
12/2011: Aquaman #4 -- 64,961 (- 6.0%)
01/2012: Aquaman #5 -- 65,094 (+ 0.2%)
02/2012: Aquaman #6 -- 63,450 (- 2.5%)
03/2012: Aquaman #7 -- 62,345 (- 1.7%)
04/2012: Aquaman #8 -- 61,657 (- 1.1%)
05/2012: Aquaman #9 -- 60,527 (- 1.8%)
06/2012: Aquaman #10 -- 59,288 (- 2.1%)
07/2012: Aquaman #11 -- 57,675 (- 2.7%)
08/2012: Aquaman #12 -- 61,210 (+ 6.1%)
09/2012: Aquaman #0 -- 61,227 (+ 0.0%)
10/2012: Aquaman #13 -- 54,648 (-10.8%)
11/2012: Aquaman #14 -- 53,664 (- 1.8%)
12/2012: Aquaman #15 -- 75,947 (+41.5%)
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6 Monate: +28.1%
1 Jahr : +16.9%

"Throne of Atlantis", ein Crossover mit Justice League, verschafft Aquaman den Löwenanteil der Extraverkäufe im Dezember. Außerdem war das Heft nicht wie üblich "nur" als reguläre Ausgabe und als 1:25-Variante zu haben, sondern zusätzlich als 1:100-Variante, als Billy-Tucci-Variante und als "Combo Pack"-Variante, also insgesamt in fünf verschiedenen Versionen. Das dürfte auch etwas geholfen haben.

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8 - BATMAN AND ROBIN
12/2009: --
12/2010: Batman and Robin #18 -- 68,814
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12/2011: Batman and Robin #4 -- 76,000 (-11.9%)
01/2012: Batman and Robin #5 -- 72,786 (- 4.2%)
02/2012: Batman and Robin #6 -- 70,103 (- 3.7%)
03/2012: Batman and Robin #7 -- 68,010 (- 3.0%)
04/2012: Batman and Robin #8 -- 66,659 (- 2.0%)
05/2012: Batman and Robin #9 -- 75,967 (+14.0%)
06/2012: Batman and Robin #10 -- 66,894 (-11.9%)
07/2012: Batman and Robin #11 -- 65,043 (- 2.8%)
08/2012: Batman and Robin #12 -- 63,993 (- 1.6%)
09/2012: Batman and Robin #0 -- 69,146 (+ 8.1%)
10/2012: Batman and Robin #13 -- 63,097 (- 8.8%)
11/2012: Batman and Robin #14 -- 75,543 (+19.7%)
12/2012: Batman and Robin #15 -- 89,878 (+19.0%)
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6 Monate: +34.4%
1 Jahr : +18.3%
2 Jahre : +30.6%

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5 - DETECTIVE COMICS
12/2007: Detective Comics #839 -- 62,297 [65,773]
12/2008: Detective Comics #851 -- 64,961
12/2009: Detective Comics #860 -- 52,295
12/2010: Detective Comics #872 -- 37,961 [39,758]
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12/2011: Detective Comics #4 -- 99,366 (- 10.6%)
01/2012: Detective Comics #5 -- 99,342 (- 0.0%)
02/2012: Detective Comics #6 -- 94,415 (- 5.0%)
03/2012: Detective Comics #7 -- 89,891 (- 4.8%)
04/2012: Detective Comics #8 -- 87,675 (- 2.5%)
05/2012: Detective Comics #9 -- 96,016 (+ 9.5%)
06/2012: Detective Comics #10 -- 83,317 (- 13.2%)
07/2012: Detective Comics #11 -- 79,835 (- 4.2%)
08/2012: Detective Comics #12 -- 75,998 (- 4.8%)
09/2012: Detective Comics #0 -- 84,063 (+ 10.6%)
10/2012: Detective Comics #13 -- 76,392 (- 9.1%)
11/2012: Detective Comics #14 -- 74,560 (- 2.4%)
12/2012: Detective Comics #15 -- 106,395 (+ 42.7%)
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6 Monate: + 27.7%
1 Jahr : + 7.1%
2 Jahre : +180.3%
5 Jahre : + 70.8%

Auch Batman and Robin und Detective Comics stiegen im Dezember mit großem Gewinn ein ins "Death of the Family"-Geschäft. (Die November-Ausgabe von Batman and Robin war als Vorspiel angekündigt worden und verzeichnete daher schon früher einen entsprechenden Anstieg.)

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4 - JUSTICE LEAGUE
12/2007: Justice League #15 -- 100,234
12/2007: Justice League #16 -- 95,557
12/2008: Justice League #27 -- 75,803
12/2009: Justice League #40 -- 68,672
12/2010: JL of America #52 -- 48,501
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12/2011: Justice League #4 -- 149,314 (- 11.5%) [152,340]
01/2012: Justice League #5 -- 144,670 (- 3.1%) [148,117]
02/2012: Justice League #6 -- 140,819 (- 2.7%)
03/2012: Justice League #7 -- 136,436 (- 3.1%)
04/2012: Justice League #8 -- 133,240 (- 2.3%)
05/2012: Justice League #9 -- 131,332 (- 1.4%)
06/2012: Justice League #10 -- 130,502 (- 0.6%)
07/2012: Justice League #11 -- 123,971 (- 5.0%)
08/2012: Justice League #12 -- 120,796 (- 2.6%) [161,235]
09/2012: Justice League #0 -- 125,868 (+ 4.2%)
10/2012: Justice League #13 -- 117,752 (- 6.5%)
11/2012: Justice League #14 -- 113,094 (- 4.0%)
12/2012: Justice League #15 -- 115,074 (+ 1.8%)
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6 Monate: - 11.8%
1 Jahr : - 22.9%
2 Jahre : +137.3%
5 Jahre : + 14.8%

Die Flaggschiffserie des DC-Universums kann im Gegensatz zu Aquaman keinen großen kommerziellen Schub durch "Throne of Atlantis" aufweisen. Im Gegenteil: Da auch hier zwei Varianten mehr als üblich im Spiel sind (nämlich die 1:100 Variante und die Billy-Tucci-Variante; eine 1:25-Variante und eine "Combo Pack"-Variante gibt es ohnehin jeden Monat), dürfte das tatsächliche Händlerinteresse im Dezember sogar noch gesunken sein, trotz des vermeintlichen Anstiegs von knapp 2.000 Einheiten. Jim Lees Abgang macht Justice League wohl mehr zu schaffen, als es zunächst den Anschein hatte.

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3 - BATMAN
12/2007: Batman #672 -- 71,189
12/2008: Batman #682 -- 93,469
12/2009: Batman #694 -- 65,908
12/2010: Batman #705 -- 63,262
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12/2011: Batman #4 -- 133,781 (- 11.4%) [144,777]
01/2012: Batman #5 -- 135,145 (+ 1.0%) [142,499]
02/2012: Batman #6 -- 128,459 (- 5.0%) [135,435]
03/2012: Batman #7 -- 131,091 (+ 2.1%)
04/2012: Batman #8 -- 130,602 (- 0.4%) [136,218]
05/2012: Batman #9 -- 134,605 (+ 3.1%)
06/2012: Batman #10 -- 130,265 (- 3.2%)
07/2012: Batman #11 -- 127,210 (- 2.4%)
08/2012: Batman #12 -- 125,249 (- 1.5%)
09/2012: Batman #0 -- 156,561 (+ 25.0%)
10/2012: Batman #13 -- 148,305 (- 5.3%) [169,666]
11/2012: Batman #14 -- 159,729 (+ 7.7%)
12/2012: Batman #15 -- 151,568 (- 5.1%)
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6 Monate: + 16.4%
1 Jahr : + 13.3%
2 Jahre : +139.6%
5 Jahre : +112.9%

Die Batman-Verkaufszahlen zeigen einmal mehr deutlich, wer derzeit die Hosen anhat im DC-Universum. Scott Snyder ist dabei, Geoff Johns als Autor den Rang abzulaufen, denn nicht nur seine eigenen Comics verkaufen sich wie warme Semmeln, sondern auch jene, die ihre Handlungsstränge aufgreifen dürfen. So schafft es Snyder momentan -- ganz wie Johns zu besten Zeiten -- praktisch im Alleingang, die ansonsten mäßige Heftchenbilanz des Verlags aufzuhübschen.

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HALBJAHRESVERGLEICH
+ 80.9%: Suicide Squad
+ 73.1%: Red Hood and the Outlaws
+ 60.1%: Batgirl
+ 47.1%: Nightwing
+ 44.7%: Teen Titans
+ 34.4%: Batman and Robin
+ 28.1%: Aquaman
+ 27.7%: Detective Comics
+ 16.4%: Batman
+ 7.2%: Green Lantern Corps
+ 2.8%: Red Lanterns
+ 1.7%: Green Lantern: New Guardians
- 1.8%: Scooby-Doo
- 3.5%: Young Justice
- 4.1%: Frankenstein
- 4.2%: Hellblazer
- 5.8%: Catwoman
- 7.5%: Supergirl
- 7.8%: Green Lantern
- 8.5%: Animal Man
- 9.3%: Swamp Thing
- 10.1%: The Unwritten
- 11.8%: Justice League
- 11.8%: Wonder Woman
- 11.9%: Superboy
- 12.2%: DC Universe Presents
- 13.3%: Superman
- 13.7%: Fables
- 13.9%: American Vampire
- 14.8%: Batwoman
- 15.3%: Legion of Super-Heroes
- 15.5%: Batman: The Dark Knight
- 15.6%: Birds of Prey
- 16.6%: Justice League Dark
- 17.1%: Smallville
- 17.4%: Hawkman
- 17.5%: Flash
- 18.5%: Blue Beetle
- 19.8%: Green Arrow
- 20.0%: Fairest
- 20.3%: Demon Knights
- 20.3%: Legion Lost
- 22.2%: I, Vampire
- 23.4%: Grifter
- 24.0%: Firestorm
- 24.1%: Action Comics
- 24.3%: All Star Western
- 25.0%: Stormwatch
- 26.1%: Superman Family Adventures
- 26.2%: Arkham Unhinged
- 28.4%: Earth 2
- 28.5%: Batman, Inc.
- 29.2%: Batwing
- 31.4%: Deathstroke
- 32.0%: Batman Beyond Unlimited
- 33.5%: Saucer Country
- 37.3%: Green Lantern: The Animated Series
- 37.9%: Worlds' Finest
- 47.0%: Dial H
- 48.0%: Ravagers
- 53.0%: G.I. Combat
- 56.7%: Before Watchmen: Comedian
- 58.2%: Before Watchmen: Nite Owl
- 60.1%: Before Watchmen: Minutemen

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EINJAHRESVERGLEICH
+ 65.4%: Suicide Squad
+ 44.8%: Red Lanterns
+ 29.6%: Nightwing
+ 25.6%: Batgirl
+ 25.1%: Teen Titans
+ 22.3%: Superman
+ 18.3%: Batman and Robin
+ 16.9%: Aquaman
+ 13.3%: Batman
+ 7.1%: Detective Comics
- 0.3%: Young Justice
- 2.9%: Hellblazer
- 7.4%: Scooby-Doo
- 9.0%: Fables
- 9.9%: American Vampire
- 14.0%: The Unwritten
- 16.3%: GL Corps
- 25.3%: New Guardians
- 17.8%: AS Western
- 22.3%: Red Lanterns
- 22.9%: Justice League
- 23.0%: Dark Knight
- 23.2%: Catwoman
- 24.1%: Swamp Thing
- 24.9%: Animal Man
- 27.8%: Wonder Woman
- 28.6%: Green Lantern
- 30.3%: Birds of Prey
- 30.3%: Supergirl
- 31.0%: Superboy
- 33.1%: Superman
- 33.7%: Batwoman
- 36.7%: Frankenstein
- 38.1%: JLD
- 39.2%: LoSH
- 40.5%: I, Vampire
- 40.6%: Flash
- 41.7%: Legion Lost
- 44.3%: Green Arrow
- 45.1%: Batwing
- 45.1%: Blue Beetle
- 45.7%: Action Comics
- 46.1%: Demon Knights
- 48.5%: DCU Presents
- 48.7%: Deathstroke
- 50.2%: Stormwatch
- 51.4%: Grifter
- 52.0%: Hawkman
- 53.2%: Firestorm

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ZWEIJAHRESVERGLEICH
+198.7%: Batgirl
+180.3%: Detective Comics
+164.3%: Teen Titans
+139.6%: Batman
+137.3%: Justice League
+ 89.4%: Action Comics
+ 76.1%: AS Western
+ 36.3%: Supergirl
+ 30.6%: Batman and Robin
+ 19.1%: Superman
+ 17.3%: Wonder Woman
+ 2.4%: New Guardians
+ 1.6%: Scooby-Doo
+ 0.1%: Green Lantern
- 2.3%: Hellblazer
- 12.0%: GL Corps
- 13.0%: Superboy
- 16.7%: Flash
- 26.4%: Batman, Inc.
- 27.0%: The Unwritten
- 27.1%: American Vampire
- 27.5%: Birds of Prey
- 30.4%: Fables
- 32.5%: LoSH
- 47.8%: Green Arrow

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FÜNFJAHRESVERGLEICH
+217.0%: Suicide Squad
+112.9%: Batman
+ 88.1%: Catwoman
+ 70.8%: Detective Comics
+ 51.0%: Nightwing
+ 36.2%: AS Western
+ 27.7%: Teen Titans
+ 14.8%: Justic League
+ 13.7%: Scooby-Doo
+ 13.1%: Superman
+ 9.0%: Action Comics
+ 4.9%: Flash
- 2.8%: Birds of Prey
- 5.3%: GL Corps
- 6.7%: Wonder Woman
- 7.4%: Green Lantern
- 18.7%: Supergirl
- 23.0%: Blue Beetle
- 26.0%: Hellblazer
- 34.8%: Fables
- 48.7%: Green Arrow
- 63.1%: LoSH

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Durchschnittliche Verkaufszahlen
(Neuauflagen, Nachdrucke, in Folgemonaten eintreffende Nachbestellungen, Johnny-DC-Titel und Magazine werden nicht berücksichtigt)

DC COMICS
12/2007: 33,138
12/2008: 26,793**
12/2009: 25,904**
12/2010: 23,869**
---------------
12/2011: 35,397 (- 14.5%)**
01/2012: 33,887 (- 4.3%)**
02/2012: 31,535 (- 6.9%)**
03/2012: 29,679 (- 5.9%)
04/2012: 31,319 (+ 5.5%)
05/2012: 38,708 (+ 23.6%)
06/2012: 37,599 (- 2.9%)
07/2012: 33,837 (- 10.0%)
08/2012: 33,500 (- 1.0%)**
09/2012: 35,811 (+ 6.9%)
10/2012: 32,901 (- 8.1%)**
11/2012: 33,872 (+ 3.0%)
12/2012: 34,272 (+ 1.2%)
-----------------
6 Monate: - 8.9%
1 Jahr : - 3.2%
2 Jahre : + 43.6%
5 Jahre : + 3.4%

DC UNIVERSE
12/2007: 40,074
12/2008: 35,050
12/2009: 35,473**
12/2010: 30,870
---------------
12/2011: 39,390 (- 15.6%)**
01/2012: 37,145 (- 5.7%)**
02/2012: 34,456 (- 7.2%)**
03/2012: 33,229 (- 3.6%)
04/2012: 35,264 (+ 6.1%)
05/2012: 44,139 (+ 25.2%)
06/2012: 43,082 (- 2.4%)
07/2012: 38,502 (- 10.6%)
08/2012: 38,047 (- 1.2%)**
09/2012: 39,408 (+ 3.6%)
10/2012: 36,571 (- 7.2%)
11/2012: 36,585 (+ 0.0%)
12/2012: 36,880 (+ 0.8%)
-----------------
6 Monate: - 14.4%
1 Jahr : - 6.4%
2 Jahre : + 17.9%
5 Jahre : - 8.0%

VERTIGO
12/2007: 11,035
12/2008: 11,603
12/2009: 10,583
12/2010: 11,193
---------------
12/2011: 11,082 (+ 7.0%)
01/2012: 9,995 (- 9.8%)
02/2012: 10,252 (+ 2.6%)
03/2012: 12,688 (+23.8%)
04/2012: 11,595 (- 8.6%)
05/2012: 11,102 (- 4.3%)
06/2012: 11,448 (+ 3.1%)
07/2012: 11,589 (+ 1.2%)
08/2012: 10,764 (- 7.1%)**
09/2012: 11,710 (+ 8.8%)
10/2012: 11,496 (- 1.8%)**
11/2012: 11,487 (- 0.1%)
12/2012: 11,771 (+ 2.5%)
-----------------
6 Monate: + 2.8%
1 Jahr : + 6.2%
2 Jahre : + 5.2%
5 Jahre : + 6.7%

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Das Kleingedruckte

Bei den obigen Zahlen handelt es sich um Schätzwerte für die Verkäufe von Comicheften im nordamerikanischen Fachhandel, ermittelt von der Branchenseite ICv2.com auf Basis der offiziellen Charts und Indexwerte, die monatlich vom Vertrieb Diamond Comic Distributors zur Verfügung gestellt werden.

Die Schätzwerte von ICv2.com fallen erfahrungsgemäß etwas niedriger aus als die eigentlichen Verkaufszahlen, sind darin aber von Monat zu Monat sehr konstant und zeigen verlässliche Trends. Die von Diamond und ICv2.com gemessenen Zahlen beziehen sich auf Verkäufe an den Fachhandel, nicht an die Endabnehmer. Sollte sich die tatsächliche Nachfrage also nicht mit den Bestellungen der Händler decken, wird das immer erst mit entsprechender Verzögerung in den Folgemonaten deutlich.

Nicht enthalten in diesen Zahlen sind Verkäufe an den Buchhandel, den Zeitschriftenhandel, an Bibliotheken, durch Abonnements oder andere Vertriebswege außerhalb des Fachhandels, sowie Verkäufe nach Großbritannien und an die meisten anderen Comicfachgeschäfte, die sich außerhalb der USA und Kanadas befinden. Zusammengenommen können sich aus jenen Vertriebszweigen noch einmal Verkäufe von geschätzten fünf bis 15 Prozent ergeben.

Nachbestellungen sind in den Zahlen enthalten, sofern sie die Läden entweder noch im selben Kalendermonat erreichen oder zahlreich genug sind, um in einem Folgemonat noch einmal in den Top-300-Charts zu erscheinen. Dadurch kann es je nach Erscheinungswoche eines Titels in einem Kalendermonat zu leichten Benachteiligungen kommen, da beispielsweise die Nachbestellungen für Titel, die in der ersten Woche eines Kalendermonats erscheinen, früher in den Läden eintreffen können als die Nachbestellungen für Titel, die in der letzten Woche eines Kalendermonats erscheinen.

Sofern Exemplare einer Ausgabe nach dem Kalendermonat ihrer Erstveröffentlichung noch einmal in den Top-300-Charts auftauchen, wird die Gesamtanzahl der registrierten Hefte in eckigen Klammern hinter der Zahl der im ersten Kalendermonat verkauften Hefte angegeben (z.B. "[36,599]").

Sollte in einem für die Berechnung der Langzeitvergleiche relevanten Monat mehr als ein Heft erschienen sein, wird der Mittelwert verwendet. Zwei Asterisken (**) hinter einer der Zahlen in der Sektion "Durchschnittliche Verkaufszahlen" bedeuten, dass ein oder mehrere Hefte aus dem entsprechenden Segment nicht die Top-300-Charts erreicht haben. In diesem Fall wird angenommen, dass von jenen Heften genau so viele Exemplare an die Händler abgegeben wurden wie von dem Heft auf Rang Nr. 300, obwohl es wahrscheinlich weniger waren.

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Marc-Oliver Frisch ist freier Übersetzer und Kritiker. Über Comics schreibt er unter anderem auch in seinem Blog und bei Twitter.